Motivation – wo bleibt nur die Motivation!?

Motivation im Fernstudium

Nur nicht die Motivation verlieren!

Ja, ein Fernstudium kann seinen Absolventen einiges abverlangen. Viele der Fernstudenten kämpfen dabei regelmäßig mit der Motivation. Im Vergleich zu einem Präsenzstudium, bei dem man zwangsläufig seine Kommilitonen kennenlernt, die eine Motivationsstütze sein können, ist man im Fernstudium auf sich alleine gestellt. Ergänzend zu unseren Lerntipps fürs Fernstudium geben wir euch deshalb noch einige Motivationstipps an die Hand:

 

1. Unterstützung suchen

Erzählt eurer Familie, euren Freunden und eurem restlichen Umfeld von eurem Vorhaben und bittet sie alle um Unterstützung. Das bedeutet auch, dass sie nicht jammern, quengeln und nachhaken sollten, wenn ihr Wochenendtrips absagt, weil ihr lernen müsst.

2. Pausen machen

Wer nicht anderes macht, als zu lernen, setzt eine anhaltende Motivation schnell aufs Spiel. Deshalb solltet ihr unbedingt regelmäßige Pausen einlegen und in diesen Pausen auch lustige Dinge tun oder einfach nur mal entspannen. Plant auch eure Freunde und Familie gezielt in diese Pausen ein – so seht ihr sie regelmäßig, obwohl ihr zeitlich sehr belastet seid.

3. Mut zur Planänderung

Ein Lernplan ist zwar eine sinnvolle Angelegenheit, doch der beste Plan nutzt auch dann nichts mehr, wenn man in einer Sackgasse steckt. Wenn ihr an einem Thema also nicht mehr weitergeht, beschäftigt euch zunächst mit einem anderen Kapitel, ehe sich die Motivation gänzlich verdünnisiert. Und mit Erfolgserlebnissen kommt sie auch zurück.

4. Ortswechsel

Manchmal sind die eigenen 4 Wände zu eng, um den Gedanken freien Lauf zu lassen – auch so kann die Motivation sinken. Schnappt euch eure Unterlagen, geht in den Park oder in eine Bibliothek und ihr werdet sehen, dass so ein Ortswechsel auch für die Motivation wahre Wunder bedeuten kann.

5. Konsequenzen ziehen

Konsequenzen zu ziehen erfordert häufig sehr viel Mut. Wenn ihr jedoch längerfristig bemerkt, dass ihr euch einfach nicht mehr motivieren könnt, etwas für euer Fernstudium zu leisten und auch unsere Tipps nicht helfen, dann solltet ihr überlegen, ob der gewählte Studiengang der richtige für euch war – und im Zweifelsfall wechseln. Viele Anbieter bieten deshalb auch 4 kostenlose Testwochen an, in denen man sich in Ruhe an das Fernstudium herantasten kann.

Lerntipps fürs Fernstudium

Im Fernstudium – oder beim Absolvieren eines Fernkurses – ist eigenverantwortliches Lernen das A und O. Einigen Menschen fällt es dabei ganz leicht, nach Feierabend noch ein oder zwei Stunden zu pauken, andere benötigen etwas Anlauf. Wir verraten hilfreiche Tipps, mit denen man Ordnung ins Lernchaos bringt und den Stoff fest im Kopf verankert.

1. Ordnung schaffen

Lerntipps fürs Fernstudium

Auch das Internet kann zur Lernerleichterung genutzt werden.

Wer sich einen festen Platz zum Lernen einrichtet, an dem alle Unterlagen parat liegen, kann nicht nur sofort starten ohne die Studienhefte und Co. erst suchen zu müssen, sondern dem gelingt der mentale Schritt in die jeweilige Lernphase auch deutlich leichter. Fast automatisch stellt sich das Unterbewusstsein auf Lernen und die Aufnahme von Inhalten ein, wenn man sich dem Schreibtisch oder einer bestimmten Ecke in der Wohnung nähert, die dem Lernen vorbehalten ist.

2. Inhalte strukturieren

Genauso wichtig wie die räumliche- ist auch die inhaltliche Ordnung. Deshalb sollte man sich zu Beginn eines Moduls/eines Monats/eines Lernhefts/eines Semesters, etc. zunächst einen Überblick über die jeweils anstehenden Inhalte verschaffen und diese anschließend strukturieren. So kann beispielsweise für jeden Tag ein Kapitel eingeplant werden.

3. Lernplan aufstellen

Neben der Strukturierung der Inhalte zählt jedoch auch weitaus mehr zur Erstellung eines Lernplans. Neben der ersten Erschließung von Inhalten sollten Phasen für die Wiederholung (regelmäßig sowie konzentriert vor einer Prüfung) eingeplant werden. Einmal wöchentlich sollten etwa die in der letzten Woche gelernten Inhalte wiederholt werden, damit die Prüfungsvorbereitung leichter verläuft – und das Erlernte dauerhaft verankert wird.

4. Pausen einplanen

Auch das Bewusste Integrieren von Pausen in den Lernplan ist essentiell. In dieser Zeit setzt sich das Erlernte und Körper und Geist können zur Ruhe kommen, um neue Energien zu sammeln. Die Pausen könne pro Tag kurz ausfallen – oder aber auch als ganzer Tag pro Woche, in dem man sich nur der Freizeit – und auch der Familie widmet.

5. Puffer einplanen

Zudem sollte der Lernplan nicht zu straff gestrickt sein – es kann immer mal etwas Wichtiges dazwischen kommen oder man erkrankt plötzlich, und schon gerät der Plan ins Trudeln und man kommt mit dem Stoff nicht mehr durch. Deshalb bewusst großzügig planen und frühzeitig mit der Planung beginnen, damit in jedem Fall genügend Zeit zur Erschließung aller Inhalte bleibt.

6. Kontakt aufnehmen

Im Gegensatz zum Präsenzstudium besteht beim Fernstudium eher selten die Möglichkeit, Lerngruppen zu bilden. Genau aus diesem Grund sollte man sich bei Präsenzseminaren jedoch mit anderen Fernstudenten kurzschließen, um sich während des Selbststudiums dann austauschen und unterstützen zu können. Zudem sollte man die Online-Angebote nutzen, um sich mit anderen auszutauschen oder auch den Dozenten gezielt Fragen zu stellen.