Die Kosten und Finanzierung eines Fernstudiums
Ein Fernstudium ist eine gute Option, um sich beispielsweise privat weiterzubilden,
ein neues Hobby zu erlernen einen Schulabschluss oder sogar ein Diplom nachzuholen. Allerdings fallen für ein Studium Kosten an, die beglichen werden müssen.
Um diesen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, hat man in der Regel mehrere Möglichkeiten, die auch diverse Förderungen mit einschließen.
- Anfallende Kosten bei einem Fernstudium und die Bezahlung der Gebühren
- Eine gute Option: die Eigen-Finanzierung
- Die Ermäßigungen der Fernschulen
- Finanzierungshilfe Arbeitgeber
- Finanzierung mithilfe von normalem BAföG und Schüler-BAföG
- Meister-BAföG: eine Hilfe für angehende „Meister“
- Der Studienkredit der Banken
- Eine „Kannleistung“: der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit
- Weitere Finanzierungsmöglichkeiten
- Eine Finanzierung hat positive und negative Seiten
Anfallende Kosten bei einem Fernstudium und die Bezahlung der Gebühren
Die Kosten für ein Fernstudium fallen je nach Kurs beziehungsweise Studiengang unterschiedlich hoch aus. Generell kann jedoch davon ausgegangen werden, dass für ein Fernstudium, das mit einem Bachelor- oder Mastergrad abgeschlossen wird, mehr bezahlt werden muss, als für einen Fernkurs, der „nur“ dem eigenen Hobby dient. Bei den meisten Fernschulen können die Gebühren entweder als ein einmaliger Betrag oder in überschaubaren, monatlichen Raten beglichen werden. Allerdings kommen hier oftmals noch einige versteckte Kosten dazu. Hierbei kann es sich zum Beispiel um Materialien, Prüfungsgebühren, Reisekosten für eventuelle Präsenzseminare und Ähnliches handeln.
Tipp: Vor Vertragsabschluss bei dem jeweiligen Anbieter nachfragen, welche Kosten zusätzlich anfallen.
Eine gute Option: die Eigen-Finanzierung
Die einfachste Art der Bezahlung eines Fernstudiums ist die eigene Finanzierung.
Ob diese durch einen gesparten, erarbeiteten oder geerbten Betrag erfolgt, spielt natürlich keine Rolle. Teilnehmer, die neben ihrem Beruf studieren und somit ein regelmäßiges Einkommen erzielen, nutzen ebenfalls gerne die Möglichkeit der eigenen Finanzierung, wenn auch oftmals in Form der monatlichen Ratenbezahlung.
Die Ermäßigungen der Fernschulen
Eine Möglichkeit, die Kosten eines Fernstudiums zu senken, sind die Ermäßigungen, die von vielen Fernschulen angeboten werden. Je nach Anbieter variieren diese jedoch, weshalb man sich hierüber bei der jeweiligen Fernschule informieren sollte. Zu den möglichen Ermäßigungen gehören unter anderem Rabatte für:
- „Wiederholungstäter“, die erneuten Studienteilnehmern gewährleistet werden
- Empfänger von Arbeitslosengeld/Hartz IV
- Schwerbehinderte
- Auszubildende
Finanzierungshilfe Arbeitgeber
Wer neben dem Beruf einen Fernkurs bei einer Fernschule absolviert, die der beruflichen Tätigkeit zugutekommt, der kann beispielsweise auch den Chef um eine Finanzspritze bitten. Damit dies geschieht, sollte man in einem vertraulichen Gespräch die Vorteile des Fernstudiums für das Unternehmen verdeutlichen. Mit etwas Glück willigt der Chef ein und bezahlt einen Teil oder sogar das komplette Fernstudium.
Tipp: Eine gute Vorbereitung kann hier viel ausmachen. Am besten schreibt man sich vorab mögliche negative Stichpunkte auf, die der Chef erwähnen könnte, und bereitet stichhaltige Gegenargumente vor.
Finanzierung mithilfe von normalem BAföG und Schüler-BAföG
Wer sich für einen akademischen Fernstudiengang interessiert und diesen an einer staatlich zugelassenen Hochschule absolviert, hat eine Chance auf BAföG. Denn hier
ist eine Förderung durch das Bundesausbildungsförderungsgesetz möglich. Es sollte jedoch bedacht werden, dass die eine Hälfte des BAföG den Studenten als Zuschuss gewährt wird, während es sich bei der anderen Hälfte um ein Darlehen handelt. Das Darlehen muss innerhalb einer gewissen Zeit nach dem Studium wieder zurückbezahlt werden. Zudem muss es sich hier um ein Vollzeitstudium handeln und die diversen Voraussetzungen für BAföG müssen erfüllt sein. Dieses „normale“ BAföG wird oftmals mit dem Schüler-BAföG verwechselt, das auch Schüler einer Fernschule erhalten können. Wer mithilfe der Fernschule beispielsweise das Fernabitur absolviert oder sich für einen anderen Kurs entscheidet, der auf eine staatliche Externenprüfung zur Fachhochschulreife oder zum Realschulabschluss vorbereitet, hat eine Chance auf Schüler-BAföG. Vorteilhaft ist hier vor allem Folgendes:
- Schüler-BAföG muss der Fernstudent nicht zurückbezahlen, da es sich um einen 100prozentigen Zuschuss handelt
- Es wird unabhängig von den Eltern gewährt
Allerdings darf der Teilnehmer nicht mehr bei seinen Eltern wohnen, sondern muss eine eigene Wohnung vorweisen können.
Meister-BAföG: eine Hilfe für angehende „Meister“
Eine weitere mögliche Finanzierung stellt das Meister-BAföG dar. Hier werden Meisterkurse sowie ebenfalls Aufstiegsfortbildungen gefördert, die einem Meisterkurs ähnlich sind. Zu den Personen, die eine solche Förderung erhalten können, gehören Fachkräfte sowie Handwerker, die beispielsweise einen Kurs zum
- Betriebswirt
- Techniker
- Meister
- Fachkaufmann oder Ähnliches absolvieren möchten.
Das Meister-BAföG enthält zum Teil einen Zuschuss von 30,5 Prozent der anfallenden Lehrgangsgebühren. Hier ist keine Zurückzahlung notwendig. Der andere Teil besteht aus einem Darlehen, auf das Zinsen angerechnet werden und das zurückgezahlt werden muss. Allerdings kann man selbst entscheiden, ob das Darlehen angenommen oder abgelehnt wird.
Der Studienkredit der Banken
Eine weitere Möglichkeit, um einen akademischen Studiengang bei einer Fernschule zu finanzieren, ist ein Studienkredit. Die bekannteste Bank, die derartige Kredite zu günstigen Konditionen vergibt, ist die Kfw. Aber auch andere deutschen Banken, wie etwa die Sparkassen und Deutsche Banken bieten solche Kredite an.
Tipp: Hier sollte man vorab die Konditionen der diversen Banken untereinander vergleichen, da diese sich oftmals stark voneinander unterscheiden.
Eine „Kann-Leistung“: der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit
Mithilfe von einem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit ist es ebenfalls möglich, ein Fernstudium
zu absolvieren. Allerdings muss der angehende Teilnehmer oftmals entweder drei Jahre Berufserfahrung oder eine abgeschlossene Ausbildung nachweisen können. Zudem muss bei der Teilnahme an einer Weiterbildung zumeist die Notwendigkeit bestehen, um entweder eine drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden oder eine arbeitslose Person wieder in einen Beruf einzugliedern. Die Agentur für Arbeit muss einen solchen Gutschein jedoch nicht unbedingt ausstellen, da es sich hier um eine Kann-Leistung handelt.
Tipp: Vergibt die Agentur für Arbeit einen Bildungsgutschein, übernimmt sie damit in der Regel auch die Kosten für das Lehrmaterial, die Prüfungsgebühren und Ähnliches.
Weitere Finanzierungsmöglichkeiten
Zusätzlich gibt es noch einige weitere Finanzierungsmöglichkeiten, die bei Bedarf unter Umständen die Finanzierung erleichtern. Hierzu gehören unter anderem:
- Steuerliche Vorteile
- Stipendium durch eine Stiftung
- Aufstiegsstipendium (Sonderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Fortschritt, richtet sich an Berufserfahrene)
- Weiterbildungsstipendium (wird vom Bundesministerium für Bildung und Fortschritt vergeben, für weitere berufliche Qualifizierungen)
- Bildungsprämie (ebenfalls ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Fortschritt, das die individuelle berufliche Weiterbildung unterstützt)
- Verschiedene Förderungen einiger Bundesländer
- Förderungen für Soldaten und Zivis
Eine Finanzierung hat positive und negative Seiten
Somit stehen potenziellen Fernschülern vielfältige Möglichkeiten offen, mit denen sie die Kosten für Ihren Fernkurs beziehungsweise für das Fernstudium ganz oder teilweise decken können. Von der kompletten Eigenfinanzierung einmal abgesehen, ergeben sich hier oftmals einige Vor- und Nachteile:
| Pro | Kontra |
|---|---|
|
|
Natürlich variieren die Vor- und Nachteile einer Förderung beim Fernstudium je nachdem, welcher Kurs beziehungsweise Studiengang belegt wurde.
Tipps bei fehlender Motivation im Fernstudium
Ein Fernstudium verlangt viel von den Teilnehmern: ein hohes Maß an Selbstdisziplin, im besten Fall ein optimales Zeitmanagement und die Bürde der Doppelbelastung. Oftmals kommen Freunde, Familie und Hobbys zu kurz, sodass die Motivation irgendwann einmal schon fast wie von
selbst verschwindet. Während man zu Beginn des Fernstudiums noch voller Elan und Eifer gewesen ist, tut sich zumeist irgendwann im Laufe des Fernstudiums ein tiefes Motivationsloch auf.
Doch das muss nicht zwangsläufig das Ende des Fernstudiums bedeuten. Selbst bei starken Motivationsschwierigkeiten gibt es Möglichkeiten, die einen neuen Anreiz geben und die die abhandengekommene Motivation wieder zurückbringen. Unter Beachtung dieser Tipps kann ein solches Tief überwunden und das Fernstudium abgeschlossen werden.
- Die Wahl des richtigen Studiengangs
- Kleine aber realistische Ziele setzen
- Das Erstellen eines Lehrplans
- Nicht an schwierigen Aufgaben festhängen
- Zum Arbeiten und Lernen gehören Pausen
- Freizeit einplanen
- Bei Erfolg: Belohnen!
- Austausch mit Gleichgesinnten
- Der fehlenden Motivation ein Schnippchen schlagen
Die Wahl des richtigen Studiengangs
Es klingt zwar simpel, wird aber dennoch oftmals missachtet: Es sollte der richtige Studiengang gewählt werden. Und zwar der, der den eigenen Möglichkeiten und Interessen wirklich gerecht wird. Findet man einen solchen Kurs nicht bei der Fernschule der Wahl, dann lohnt es sich durchaus, die Angebote der Konkurrenz durchzustöbern. Denn die vielen verschiedenen Fernschulen bieten unterschiedliche Studiengänge an.
Kleine aber realistische Ziele setzen
Zumeist hat man zu Beginn des Studienganges nur eines im Kopf: den erfolgreichen Abschluss. Aber dass der Weg bis dorthin doch einige Zeit andauert, das wird oftmals schlichtweg verdrängt. So setzt man sich häufig, vom Lerneifer angetrieben, zu hohe, unrealistische Ziele. Das endet dann oftmals in schweren Enttäuschungen und Frust, wenn man das undurchführbare Vorhaben doch nicht schafft. Wesentlich besser ist es dagegen, sich Ziele zu setzen, die zwar kleiner aber dafür realisierbar sind. Das gute Gefühl, wirklich etwas erreicht zu haben, ist ein Ansporn für die nächste Lerneinheit.
Tipp: Das Lernpensum sollte dem eigenen Leistungsvermögen angepasst sein. Wer sich beispielsweise bei einigen Aufgaben schwer tut, plant das gleich mit ein.
Das Erstellen eines Lehrplans
Wenn man dann abends endlich dem Job den Rücken gekehrt, gegessen und die Kinder ins Bett gebracht hat, ist es soweit: Das Lernen beginnt. Doch was zumeist hoch
motiviert beginnt, endet oftmals im ziellosen Umherblättern der Studienunterlagen. Da ist hier etwas interessant und dort, anschließend reizt das übernächste Kapitel und so vergeht die Zeit schneller als gedacht, ohne dass tatsächlich etwas erreicht wurde. Ein guter Tipp bei einem solchen Problem ist das Erstellen eines Lehrplans. Darin wird genau festgehalten, welche Lerneinheiten wann erledigt werden sollen. Nach Erreichen der kleinen Ziele hakt man diese ab, wodurch auch ein visueller Effekt eintritt: Dank dem Lehrplan kann genau erkannt werden, wann was geschafft wurde, das gibt nicht nur ein gutes Gefühl, sondern stärkt auch die Motivation.
Tipp: Den Lernstoff in wohlproportionierte „Häppchen“ aufteilen und nicht gleich in große Einheiten.
Nicht an schwierigen Aufgaben festhängen
Im Laufe des Fernstudiums kann es vorkommen, dass man an einer Aufgabe einfach festhängt, einem nichts mehr einfällt, man schlichtweg nicht mehr weiterkommt. Doch je länger an dieser Aufgabe gesessen wird, umso mehr verbeißt man sich darin. Hier hilft in der Regel nur noch eines: Die Aufgabe weglegen und etwas vollkommen anderes tun, wie etwa:
- Wäsche zusammenlegen
- Spülmaschine ausräumen
- Mit dem Hund rausgehen beziehungsweise spazieren gehen
- Staubsaugen
Oft genügt bereits eine kleine Ablenkung, eine andere Tätigkeit, um den Kopf wieder freizubekommen. Sollte dies nicht ausreichen, dann empfiehlt es sich, eine längere Pause einzulegen und hier besser erst bei der nächsten geplanten Lerneinheit weitermachen. Dies gilt jedoch nur für wirkliche „Hänger“.
Zum Arbeiten und Lernen gehören Pausen
Der menschliche Körper ist nicht über die Maßen belastbar und benötigt
irgendwann einmal dringend eine Pause. Selbst wenn man noch so gerne weitermachen würde: Sobald die Konzentration deutlich nachlässt, ist es Zeit für eine Pause. Diese muss nicht lang sein, sollte aber genossen und zum Abschalten genutzt werden. Das erreicht man zum Beispiel durch:
- Einen kurzen Spaziergang
- Das Zubereiten und Verzehren von einem leckeren Imbiss
- Das Trinken einer Tasse Kaffee oder Tee
- Dem kurzen Plausch mit einer Nachbarin
- Dem Durchblättern der Lieblingszeitschrift
Freizeit einplanen
Ebenso wie Pausen wichtig sind, gehören Freizeitaktivitäten zu einem erfolgreichen Lernen dazu. Denn effektiv lernen kann nur, wer auch einmal abschalten und sich erholen kann. Sagt man dagegen ständig das Jogging, den Fitnesskurs oder das Abendessen mit der besten Freundin ab, dann sorgt das natürlich für Frust. Dazu kommt, dass sich die Freunde irgendwann beschweren, dass man sich nicht mehr sieht. Hier steigt der Frustfaktor dann ganz automatisch noch höher. Werden dagegen die diversen Freizeitaktivitäten mit eingeplant, kommt Freude auf. Und so ganz nebenbei können Freunde eine wunderbare Motivationshilfe sein.
Tipp: Verabredungen von Anfang an in den Lernplan mit einbeziehen.
Bei Erfolg: Belohnen!
Ein Motivationstipp, der anspornt, ist das einfache Prinzip: Belohnung bei Erfolg muss sein! So hilft es oftmals ungemein, wenn bereits im Vorfeld festgelegt wird, dass man sich beispielsweise nach einer bestimmten Aufgabe, einem Kapitel, einer Einsendeaufgabe oder einem sonstigen erfolgreich abgeschlossenen Vorhaben sich mit etwas Besonderem verwöhnt. Die Belohnungen hier können natürlich ganz unterschiedlich ausfallen, wie etwa:
- Der Kauf eines neuen Buches
- Das Genießen einer Schachtel Pralinen
- Ein neues Oberteil
- Ein Schwimmbad-Besuch
- Eine Massage und vieles mehr.
Wichtig ist hier, dass definitiv lediglich Erfolge belohnt werden. Denn nur dann stellt sich ein gutes Gefühl und damit auch ein Motivationsschub ein.
Austausch mit Gleichgesinnten
Manchmal reicht der Austausch mit Freunden einfach nicht aus. Es wird jemand benötigt, der sich in derselben Situation befindet und der den eigenen Frust bereits selbst
erfahren hat. Hier kann beispielsweise der regelmäßige Austausch mit dem Fernlehrer oder auch mit der Beratung der Fernschule sehr hilfreich sein. Dazu bietet es sich an, den Online-Campus, den die meisten Fernschulen anbieten, zu nutzen. Dort stößt man definitiv auf Gleichgesinnte, die dieselben Probleme besitzen oder bereits gemeistert haben. Der neue Input trägt immens zur eigenen Motivation bei, denn dadurch fühlt man sich nicht allein gelassen.
Tipp: Wenn es Mitstudierende gibt, die in der Nähe wohnen, können beispielsweise Lerngruppen gebildet oder gesellige Treffen vereinbart werden.
Der fehlenden Motivation ein Schnippchen schlagen
Gegen fehlende Motivation sind somit viele „Kräuter gewachsen“, doch auch bei den hilfreichen Tipps gibt es einige Vor- und Nachteile.
| Pro | Kontra |
|---|---|
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Somit gibt es viele Wege, auf denen aus einem Motivationstief herausgefunden werden kann. Hierbei ist es sicherlich gut zu wissen, dass es anderen Fernkurs-Teilnehmern auch oft so ergeht und dass das dennoch kein Zeichen zum Aufgeben ist. Vielleicht müssen einige Motivationstipps erst ausprobiert werden aber der Aufwand lohnt sich, denn wenn sich die Motivation wieder einstellt, ist man dem Abschluss des Kurses bereits erheblich näher gekommen.
Die richtige Fernschule finden
Wer sich für die Teilnahme an einem Fernkurs oder einem Fernstudium interessiert, der steht zunächst vor der sprichwörtlichen Qual der Wahl. Denn es gibt eine große Anzahl an Fernschulen, sodass man sich fragt, welche davon die richtige für einen selbst ist.
Um hier zu einer passenden Entscheidung zu gelangen, sollten vorab einige wichtige Faktoren bedacht werden.
- Sind kleinere Fernschulen schlechter als größere?
- Entscheidungshilfe Kostenfaktor
- Die Qualität der Fernschulen
- Ein Blick auf die Seriosität der Fernschulen
- Sind Fördermöglichkeiten vorhanden?
- Wichtig: Eigene Prioritäten setzen und beachten
- Auf mehreren Wegen informieren
Sind kleinere Fernschulen schlechter als größere?
Wer einen Fernkurs oder ein Fernstudium absolvieren möchte, der wird schnell feststellen, dass es inzwischen sehr viele große, bekannte Fernschulen gibt. Dennoch empfiehlt es sich, hier nicht komplett von den kleineren Anbietern abzusehen. Denn diese müssen nicht zwangsläufig schlechter sein als Ihre „großen Verwandten“. Oftmals verhält es sich so, dass die kleineren Fernschulen sich auf Nischenbereiche konzentrieren. Diese können beispielsweise im Qualitätsmanagement, in der Touristik oder auch in einer schreibenden Tätigkeit liegen. Somit kann es sich durchaus lohnen, sich ebenfalls das Angebot von diesen Anbietern genauer anzusehen.
Entscheidungshilfe Kostenfaktor
Bei der Suche nach einer geeigneten Fernschule darf natürlich auch der Kostenfaktor nicht außer Acht gelassen werden. Hier gilt es, genau zu vergleichen, denn es
gibt durchaus deutliche Preisunterschiede bei den diversen Anbietern und das für genau denselben Kurs beziehungsweise dasselbe Studium. Dabei hat man in der Regel die Wahl, ob der komplette Beitrag auf einmal oder in monatlichen Raten gezahlt werden kann. Dementsprechend müssen die anfallenden Kosten genau verglichen werden, um nicht versehentlich bei einem teureren Anbieter den Kurs oder das Studium zu belegen.
Tipp: Bei den meisten Anbietern kann kostenloses Infomaterial angefordert werden. Dieses enthält in der Regel auch eine Preisliste. Es müssen nur die infrage kommenden Fernschulen kontaktiert werden und schon ist es möglich, die Kosten miteinander zu vergleichen.
Die Qualität der Fernschulen
Natürlich ist es vor Abschluss eines Fernlehrganges schwer, etwas über dessen Qualität zu sagen, denn in der Regel ist das erst nach Beendigung des Kurses möglich. Doch es gibt dennoch einige Faktoren, mit deren Hilfe Rückschlüsse auf die Qualität der jeweiligen Fernschule getroffen werden können. So kann man beispielsweise die Studieninhalte untereinander vergleichen. Diese sind in dem kostenlosen Infomaterial, das die Fernschulen jedem Interessierten gerne zuschicken, ersichtlich. Mittlerweile besteht auch die Möglichkeit, sich die Erfahrungsberichte von früheren Fernschülern im Internet durchzulesen. Für eine hohe Qualität können jedoch auch noch andere Faktoren sprechen, wie etwa die:
- Möglichkeit, das Studium jederzeit zu beginnen
- Angabe der jeweils vorgesehenen Regelstudienzeit
- Option, das Studium kostenlos zu unterbrechen beziehungsweise zu strecken
- Häufige Prüfungstermine
- Verschiedene Termine für Präsentveranstaltungen
- Kostenloser Probemonat
- Eindeutiger Ansprechpartner
Ein Blick auf die Seriosität der Fernschulen
Auf keinen Fall außer Acht lassen sollte man jedoch die Seriosität der auserwählten Fernschule. Hierbei können die verschiedenen Qualitätssiegel eine sehr gute Hilfe sein. Fernhochschulen, die in Ihrem Angebot Master- und Bachelorstudiengänge aufweisen, benötigen eine staatliche Anerkennung. Diese wird durch den deutschen Akkreditierungsrat vergeben. Die staatliche Anerkennung stellt sicher, dass das Niveau der jeweiligen Studiengänge sowie das der Prüfungen tatsächlich dem der staatlichen Präsenzhochschulen gleich kommt. Zuständig hierfür sind unterschiedliche Institutionen, wie etwa die FIBAA, die „Foundation for International Business Administration Accreditation“. Für die staatliche Anerkennung verantwortlich ist jedoch das Bildungsministerium des betreffenden
Bundeslandes. Doch es können auch Fernkurse belegt werden, die nicht öffentlich-rechtlich organisiert sind. In diesen Fällen kommt dann das FernUSG, das „Gesetz zum Schutz der Teilnehmer am Fernunterricht“ zum Einsatz. In diesem Gesetz steht zum Beispiel, dass innerhalb von Deutschland keine Fernlehrgänge beworben oder vertrieben werden dürfen. Dabei muss jedoch bedacht werden, dass dementsprechende Fernkurse ohne eine angebotene Betreuung keine Zulassung der ZFU, der staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht, benötigen. Dieser muss jedoch nicht zwangsläufig auf eine mangelnde Qualität hinweisen, dennoch ist es ratsam, sich bei derartigen Angeboten beziehungsweise Kursen genau zu informieren.
Sind Fördermöglichkeiten vorhanden?
Ein weiterer wichtiger Faktor für viele Studierende an Fernschulen ist die Option, diverse Fördermöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. So ist es zum Beispiel bei vielen Anbietern beziehungsweise Fernlehrgängen machbar, einen Bildungsgutschein der Agentur zur Arbeit einzureichen. Ebenso kann oftmals BAföG beantragt oder ein Studienkredit in Anspruch genommen werden. Wer das Studium neben seinem Vollzeitjob ausübt, kann unter Umständen bei seinem Vorgesetzten nachfragen, ob das Unternehmen einen Teil der anfallenden Kosten übernimmt. Diese sollte man jedoch nur dann in Erwägung ziehen, wenn der Fernkurs dazu dient, um sich innerhalb der Firma eine Karriere aufzubauen oder um den bisherigen Job noch besser ausüben zu können. Hat der ausgewählte Fernlehrgang jedoch nichts mit der bisherigen Tätigkeit zu tun, ist es ratsamer, den Chef hierüber nicht in Kenntnis zu setzen. Dieser kommt sonst wahrscheinlich nur auf die Idee, dass man nicht mehr lange in der Firma bleibt.
Tipp: Die meisten Fernschulen geben gerne Auskunft über etwaige Fördermöglichkeiten. Nachfragen kann sich somit wirklich lohnen.
Wichtig: Eigene Prioritäten setzen und beachten
Neben den Faktoren, die für den jeweiligen Anbieter sprechen, sollten bei der Wahl der geeigneten Fernschule jedoch auch eigene Prioritäten gesetzt werden. Hier kommt es beispielsweise auch auf die derzeitige Lebenslage, die finanziellen Möglichkeiten sowie die Notwendigkeit eines Fernkurses oder Fernstudiums an. Dazu gehört auch, dass man sich darüber im Klaren ist, welcher Abschluss angestrebt wird. So kann es beispielsweise der Fall sein, dass einem Teilnehmer ein bestimmter Kurs mit einem abschließenden Zeugnis der Fernschule genügt, während ein anderer ein Fernstudium mit einem Bachelorgrad abschließen möchte. Dabei bringt jede Abschlussart ihre Vor- und Nachteile mit.
Nicht-akademischer Abschluss, wie etwa das Zeugnis eines Anbieters
| Pro | Kontra |
|---|---|
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Akademischer Abschluss, wie etwa ein Master- oder Bachelorgrad
| Pro | Kontra |
|---|---|
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Auf mehreren Wegen informieren
Wichtig ist es jedoch, sich immer auf mehreren Ebenen über die betreffende Fernschule zu informieren. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass die Informationen, die direkt von dem betreffenden Anbieter stammen, oftmals eine Art Eigenwerbung sind. Aufgrund dessen empfiehlt es sich, diese lediglich eingeschränkt zu betrachten. Neutraler berichten dagegen unter anderem Medien oder auch frühere Teilnehmer. Zusätzlich findet man im Internet immer einmal wieder diverse Berichte über die verschiedenen Fernschulen. Nach eingehenden Erkundigungen, dem Vergleichen verschiedener Angebote und unter Berücksichtigung der eigenen Prioritäten beziehungsweise Notwendigkeiten, fällt die Auswahl für eine bestimmte Fernschule sicherlich um einiges leichter. Das nimmt zwar in der Regel etwas Zeit in Anspruch aber diese Investition lohnt sich. Schließlich geht es hier um die eigene Zukunft und ist die Wahl für eine Fernschule beziehungsweise einem Fernkurs oder einem Fernstudium erst einmal getroffen, dann hat man sich festgelegt.
Tipp: Viele Fernschulen bieten einen kostenlosen Probemonat an, sodass ein „hineinschnuppern“ in den jeweiligen Studiengang möglich ist.
Betriebswirtschaftslehre (B.Sc.)
Beim Fernstudium Betriebswirtschaftslehre (B.Sc.) handelt es sich um ein Bachelor-Studium, dass dich in allen kaufmännischen Bereichen auf Führungsaufgaben in einem Unternehmen
vorbereitet. Abgesehen vom fachlichen Know-How erwirbst du während des Studiums ein hohes Maß an Sozial- und Handlungskompetenz. Die Studieninhalte des Fernstudiums für Betriebswirtschaftslehre schließt mit dem Bachelor of Science ab und ist perfekt auf die Anforderungen der Wirtschaft ausgerichtet. Da während der Studienzeit auch Praxisphasen vorgesehen sind, kann das Erlernte immer wieder in der Praxis umgesetzt und erprobt werden. Nicht selten werden Studenten des Fernstudiums für Betriebswirtschaftslehre nach Abschluss von einem Arbeitgeber aus den Praktikumszeiten übernommen.
| Kurzüberblick | |
|---|---|
| Voraussetzungen | allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (Abitur) oder vergleichbarer Abschlüsse, begrenzte Studienplätze → Zulassungsverfahren |
| Studienbeginn & Dauer | Studienbeginn ist immer das Wintersemester, Regelstudienzeit: 6 Semester |
| Studieninhalte | fachspezifische Bereiche, wie Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsenglisch, Rechnungswesen u.ä.; allgemeine Fächer, wie zum Beispiel Mathematik oder Statistik |
| Studiengebühren | bis zum Ende der Regelstudienzeit kostenlos, danach 500 Euro pro Semester |
| Studiengänge | Betriebswirtschaftslehre |
| Förderung | BAföG, Bildungskredit, Stipendien |
| Abschluss | Bachelor of Science |
| Berufsmöglichkeiten |
u.ä. |
| Gut zu wissen | Ein gut abgeschlossenes Bachelor-Studium der Betriebswirtschaftslehre ist Hauptvoraussetzung für die Zulassung des weiterbildenden BWL Master-Studiums. |
| Pro |
|
| Kontra |
|
| Studienganganbieter |
|
| Fernstudium-Angebote von folgenden Anbietern einholen: | |
|---|---|
![]() ILS | |
![]() Hamburger Fernakademie | |
![]() Fernakademie Klett | |
Voraussetzungen
Um zum Fernstudium für Betriebswirtschaftslehre (B.Sc.) zugelassen zu werden, muss du eine Hochschulzugangsberechtigung in Form eines Abiturs, einer Fachhochschulreife oder eines vergleichbaren Abschlusses vorweisen können. Da die Studienplätze begrenzt sind, wird ein Zulassungsverfahren durchgeführt, an welchem du durch Stellung eines Antrags teilnehmen kannst. Die Bewerbungsfrist endet jährlich am 15.07.
Studienbeginn & Dauer:
Wenn du die Voraussetzungen für das Bachelor-Fernstudium für Betriebswirtschaftslehre mitbringst und auch das Zulassungsverfahren positiv durchlaufen bist, kannst du zum Wintersemester beginnen.
Studieninhalte:
Die Studieninhalte unterscheiden sich in Pflicht- und Wahlpflichtfächer. Die Pflichtfächer sind wie folgt gestaltet: 1.-3. Semester
- Wirtschaftswissenschaften
- Management Studies
- Investition und Finanzierung
- Innovationsmanagement und Marketing
- Rechnungswesen
- Statistik und Mathematik
- Recht
- Industrieökonomie und Theorie des Marktes
- Makroökonomie
- Academic Skills
- Wirtschaftsenglisch
4.-6. Semester
- Personal und Organisation
- Strategisches Management
- Europa-, Arbeits- und Gesellschaftsrecht
- Internationale Wirtschaft
- Personal und Management Skills
Die Wahlpflichtfächer, wie zusätzliche Fremdsprachen, Gesundheitsökonomik, Dienstleistungsmanagement und ähnliches, sind ab dem 3. Semester vorgesehen.
Studiengebühren:
Das Bachelor-Studium für Betriebswirtschaftslehre ist bis zum Ende der Regelstudienzeit von 6 Semestern kostenlos. Kann die Regelstudienzeit nicht eingehalten werden, werden entsprechend §112 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt 500 Euro pro Semester an Gebühren in Rechnung gestellt.
Studiengänge:
Förderung:
Beim Studium für Betriebswirtschaftslehre ist die finanzielle Unterstützung nach dem BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) möglich. Die Beantragung hat am Studentenwerk Magdeburg zu erfolgen. Außerdem kommt für fortgeschrittene Studierende eventuell das Kreditprogramm der Bundesregierung in Frage, das zinsgünstige Kredite vergibt. Die dritte Möglichkeit bieten Förderungswerke und Stiftungen, die immer wieder eine begrenzte Anzahl an Stipendien an Studenten vergibt. Die Zusage eines Stipendiums hängt je nach Einrichtung, von der Leistung und vom sozialen Engagement ab.
Abschluss:
Das Studium schließt mit dem international anerkannten Titel Bachelor of Science ab, mit welchem man zur Promotion zugelassen ist.
Berufsmöglichkeiten:
Ein abgeschlossenes Studium für Betriebswirtschaftslehre ermöglicht den beruflichen Ein- und Aufstieg in den Branchen: Unternehmensführung, Marketing, Rechnungswesen, Finanzmanagement, Materialwirtschaft, Produktion, Logistik, Personalmanagement, Organisation, Controlling, Projekt- und Innovationsmanagement, Qualitätsmanagement und vielen anderen.
Gut zu wissen:
Ein gut abgeschlossenes Bachelor-Studium der Betriebswirtschaftslehre ist Hauptvoraussetzung für die Zulassung des weiterbildenden BWL Master-Studiums
| Pro | Kontra |
|---|---|
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Umwelt- und Qualitätsmanagement (M.B.A.)
Beim weiterbildenden Studiengang Umwelt- und Qualitätsmanagement handelt es sich um ein viersemestriges Fernstudium, das mit dem Master of Business Administration abschließt.
Der Studiengang vermittelt in kombinierter Form Kenntnisse im Qualitätsmanagement sowie aus dem Bereich des Umweltmanagements. Außerdem erhältst du während der Studienzeit wichtiges Know-How zu verschiedensten Managementsystemen und zu den aktuellen Entwicklungen aus den gegenständlichen Fachgebieten. Das weiterbildende Master-Studium für Umwelt- und Qualitätsmanagement findet zum größten Teil unabhängig vom Standort statt und kann auch zeitlich von dir flexibel gestaltet werden. Dadurch eignet sich dieser Studiengang besonders für Berufstätige, die sich besser qualifizieren möchten, um ihre beruflichen Aufstiegschancen zu verbessern.
| Kurzüberblick | |
|---|---|
| Voraussetzungen | mit dem Bachelor oder einem Diplom abgeschlossenes Studium der Wirtschafts-, Ingenieur- oder Naturwissenschaften, mindestens zwei Jahre Berufspraxis |
| Studienbeginn & Dauer | immer Mitte September (zum Wintersemester) |
| Studieninhalte | betriebswirtschaftliche Grundlagen, volkswirtschaftliche Grundlagen, Qualitätsmanagement, Englisch, Umweltmanagement, Recht, Unternehmensführung, Projektmanagement, Soziale Kompetenz, aktuelle Themen |
| Studiengebühren | Einschreibegebühr: einmalig 990,00 Euro, Semestergebühr: 1.590,00 Euro, Prüfungsgebühr: einmalig 450,00 Euro, zzgl. Studentenwerksbeiträge |
| Studiengänge | Umwelt- und Qualitätsmanagement |
| Förderung | keine |
| Abschluss | Master of Business Administration (M.B.A) |
| Berufsmöglichkeiten |
|
| Gut zu wissen | Der Studiengang kann auch als Teilzeitstudium in 8 Semestern absolviert werden. |
| Pro |
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| Kontra |
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| Studienganganbieter |
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| Fernstudium-Angebote von folgenden Anbietern einholen: | |
|---|---|
![]() ILS | |
![]() Hamburger Fernakademie | |
![]() Fernakademie Klett | |
Voraussetzungen
Der Studiengang Umwelt- und Qualitätsmanagement ist zulassungsbeschränkt und kann nur absolviert werden, wenn ein abgeschlossenes Wirtschafts-, Ingenieur- oder Naturwissenschaftsstudium vorliegt. Außerdem werden mindestens zwei Jahre Berufspraxis gefordert.
Studienbeginn & Dauer:
Der Einstieg ist nur zum Wintersemester möglich. Die Bewerbungsfrist endet jährlich zum 15. Juli. Als Regelstudienzeit sind vier Semester vorgesehen.
Studieninhalte:
1. Semester:
- Grundlagen der Betriebswirtschaft
- Grundlagen der Volkswirtschaft
- Grundlagen im Qualitätsmanagement
- Englisch
2. Semester:
- Vertiefung des Qualitätsmanagements
- Grundlagen Umweltmanagement
- Recht
- Englisch
3. Semester:
- Vertiefung des Umweltmanagements
- Unternehmensführung
- Soziale Kompetenz und Projektmanagement
4. Semester:
- Grundlagen Umwelttechnik
- Aktuelle Themen
- Masterarbeit
- Kolloquium
Studiengebühren:
Für den Fernstudiengang Umwelt- und Qualitätsmanagement fallen folgende Gebühren an:
- Einschreibegebühr: einmalig 990,00 Euro
- Studiengebühren pro Semester: 1.590,00 Euro
- Prüfungsgebühr: einmalig 450,00 Euro
Studiengänge:
Umwelt- und Qualitätsmanagement
Förderung:
Abschluss:
Der Studiengang Umwelt- und Qualitätsmanagement schließt mit dem Master of Business Administration, kurz M.B.A., ab und berechtigt zur Promotion.
Berufsmöglichkeiten:
Das abgeschlossene Masterstudium für Umwelt- und Qualitätsmanagement ermöglicht den Eintritt in verschiedene Branchen und Berufsfelder. Du kannst beispielsweise im Qualitätsmanagement verschiedener Betriebe in der Industrie, in der Wirtschaft oder im Dienstleistungssektor tätig werden. Auch eine berufliche Zukunft im Management eines Unternehmens ist möglich. Hier könnten deine Aufgaben beispielsweise im Aufbau, in der Erweiterung oder der Optimierung verschiedener Managementsysteme liegen.
Gut zu wissen:
Der Studiengang kann auch als Teilzeitstudium in 8 Semestern absolviert werden.
| Pro | Kontra |
|---|---|
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Digitale Medien (B.Sc.)
Der Bachelor-Studiengang für Digitale Medien beschäftigt sich mit der Entwicklung und Planung, Konzeption und der technischen Umsetzung von interaktiven und multimedialen Applikationen
und Anwendungen. Im Laufe der Semester werden dir alle wichtigen Informationen und das notwendige Know-How vermittelt, das für die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Medienbereich und Informatik wichtig sind. Das Studium für Digitale Medien wird derzeit in drei verschiedenen Vertiefungsrichtungen angeboten. Es handelt sich um einen interdisziplinären Studiengang der sowohl klassische Elemente der IT als auch gestaltungsorientierte Fähigkeiten vermittelt.
| Kurzüberblick | |
|---|---|
| Voraussetzungen | Hochschulreife (Abitur) oder fachgebundene/allgemeine Fachhochschulreife oder Hochschulzulassungsberechtigung vom Hessischen Kultusministerium, positive Hochschulzugangsprüfung nach 2 Leistungssemestern als Gasthörer. |
| Studienbeginn & Dauer | Studium kann immer begonnen werden; die Regelstudienzeit beträgt 7 Semester |
| Studieninhalte | Grundlagen der Informatik, Überfachliche Kompetenzen, Software Engineering, Vertiefungsrichtungen, Spieleentwicklung, Medieninformatik, Social Media oder Mediengestaltung |
| Studiengebühren | 309,00 Euro pro Monat |
| Studiengänge | Spieleentwicklung, Mediengestaltung und Social Media |
| Förderung | AZWV-Bildungsgutscheine |
| Abschluss | Bachelor of Science (B. Sc.) |
| Berufsmöglichkeiten |
|
| Gut zu wissen | Für etwaige Vorleistungen auf anderen Hochschulen kann eine Anrechnung beantragt werden. |
| Pro |
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| Kontra |
|
| Studienganganbieter |
|
| Fernstudium-Angebote von folgenden Anbietern einholen: | |
|---|---|
![]() ILS | |
![]() Hamburger Fernakademie | |
![]() Fernakademie Klett | |
Voraussetzungen
Für die Zulassung zum Fernstudiengang Digitale Medien mit Bachelorabschluss ist eine der folgenden Voraussetzungen notwendig:
- Hochschulreife (Abitur)
- fachgebundene oder allgemeine Fachhochschulreife
- Hochschulzulassungsberechtigung vom Hessischen Kultusministerium oder
- eine positiv abgeschlossene Hochschulzugangsprüfung nach 2 Leistungssemestern als Gasthöre
Studienbeginn & Dauer:
Mit dem Studium kann aufgrund der durchgehenden Semester jederzeit gestartet werden. Die übliche Regelstudienzeit beträgt sieben Semester, also 42 Monaten. Wenn du dein Bachelorstudium innerhalb dieser Zeit nicht abschließt, kannst du die Studienzeit um weitere 21 Monate kostenlos verlängern.
Studieninhalte:
Das Fernstudium Digitale Medien beschäftigt sich unter anderem mit der
- Planung
- Konzeption
- Gestaltung
- technischen Umsetzung und
- Evaluierung
von multimedialen und interaktiven Anwendungssystemen.
Studiengebühren:
Die ersten vier Wochen kannst du kostenlos studieren. Innerhalb von 14 Tagen kann kostenlos und ohne Angabe von Gründen storniert werden. Entscheidest du dich für das Fernstudium Digitale Medien und möchtest du weiterstudieren, zählen die ersten vier Wochen zur Studiendauer und es fallen 309,00 Euro pro Monat an Studiengebühren an.
Studiengänge:
Der Studiengang Digitale Medien wird in den Schwerpunktrichtungen Spieleentwicklung, Mediengestaltung und Social Media angeboten.
Förderung:
AZWV – Förderung durch die Bildungsgutscheine der Arbeitsagenturen bzw. des jeweiligen lokalen Jobcenters.
Abschluss:
Mit dem positiven Studienabschluss des Fernstudiums Digitale Medien erhält man den Bachelor of Science, kurz B. Sc.
Berufsmöglichkeiten:
Nach einem abgeschlossenen Bachelor-Studium für Digitale Medien bringt man beste Voraussetzungen für einen Karriere in der IT-Branche, in der Werbung, der Telekommunikationsbranche, in Forschung und Kultur oder im PR-Bereich mit.
Gut zu wissen:
Für etwaige Vorleistungen auf anderen Hochschulen kann eine Anrechnung beantragt werden.
| Pro | Kontra |
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Medien- und Kommunikationsmanagement
Das Fernstudium Medien- und Kommunikationsmanagement schließt mit dem akademischen Titel Bachelor of Arts ab und vermittelt alle relevanten
Fachkenntnisse zum Thema Unternehmenskommunikation sowie aus dem Bereich der Medienwirtschaft.
Ein abgeschlossenes Fernstudium zum Medien- und Kommunikationsmanager ermöglicht berufliche Erfolge in leitenden Positionen und vermittelt neben fachlichen, auch zahlreiche persönliche Kompetenzen. Die Vielseitigkeit dieses Fernstudiengangs ermöglicht den beruflichen Einstieg in verschiedene Branchen und bringt durch den akademischen Titel Bachelor of Arts, kurz B.A., auch die Voraussetzungen für ein Folgestudium mit sich.
| Kurzüberblick | |
|---|---|
| Voraussetzungen | allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife oder zweijährige Berufserfahrung mit nachweisbarer beruflicher Fortbildung. |
| Studienbeginn & Dauer | Start ist jederzeit möglich; Regelstudienzeit beträgt 6 Monate, kann jedoch kostenlos verlängert werden |
| Studieninhalte | insgesamt 23 Module für Grundkenntnisse; anschließend 2 frei wählbare Module aus den Schwerpunkt-Studiengängen |
| Studiengebühren | 378 Euro Studiengebühr + einmalig 500 Euro Immatrikulationsgebühr |
| Studiengänge |
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| Förderung | BAföG |
| Abschluss | Master of Arts, kurz M.A. |
| Berufsmöglichkeiten | leitende Positionen in den unterschiedlichsten Branchen der Wirtschaft |
| Gut zu wissen | Als Bachelor im Medien- und Kommunikationsmanagement winken gute Gehaltsaussichten von 2500 bis hin zu 6000 Euro netto pro Monat (abhängig von Unternehmensgröße und Standort) |
| Pro |
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| Kontra |
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| Studienganganbieter |
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| Fernstudium-Angebote von folgenden Anbietern einholen: | |
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![]() ILS | |
![]() Hamburger Fernakademie | |
![]() Fernakademie Klett | |
Voraussetzungen
Um zum Studium Medien- und Kommunikationsmanagement zugelassen zu werden, wird eine allgemeine Hochschulreife, eine Fachhochschulreife oder eine fachgebundene Hochschulreife verlangt. Wenn Du eine solche nicht vorweisen kannst, wird nach § 59 LHG Baden-Württemberg alternativ dazu eine zweijährige berufliche Erfahrung in Verbindung mit einer entsprechenden beruflichen Fortbildung anerkannt.
Studienbeginn & Dauer:
Mit dem Studium Medien- und Kommunikationsmanagement kann jederzeit begonnen werden, denn es gibt sowohl Sommer- und Wintersemester. Die Regelstudienzeit dauert sechs Monate. Bei Bedarf kann der Studienablauf, aber auch die Studiendauer entsprechend Deinen individuellen Bedürfnissen flexibel gestaltet werden.
Studieninhalte:
Beim Studiengang Medien- und Kommunikationsmanagement handelt es sich um ein modular aufgebautes Studium, das von Dir ein entsprechend hohes Maß an Flexibilität verlangen wird. Es gibt insgesamt 23 verschiedene Pflichtmodule in welchen dir die Basiskenntnisse aus der Medienwirtschaft vermittelt werden. Anschließend gibt es die Möglichkeit zwei weitere Module aus den verschiedenen Schwerpunkt-Studiengängen zu wählen.
Sämtliche, für das Studium relevanten Unterlagen werden, entsprechend den Anforderungen eines Fernstudiums angepasst, an Dich übermittelt. Zusätzlich ist es möglich, alle Studieninhalte mittels iPad (ePubs) oder als PDF online abzurufen.
Studiengebühren:
Die Studiengebühren betragen 378 Euro pro Monat. Zusätzlich dazu wird Dir eine einmalige Immatrikulationsgebühr in der Höhe von 500 Euro verrechnet. Mit den genannten Kosten sind alle Leistungen des Fernstudiums abgedeckt.
Studiengänge:
Nach den 23 Grundmodulen kannst Du zwischen folgenden Schwerpunkt-Studiengängen wählen:
- Theorie-Praxis-Transfer
- Intercultural Management (in Englisch)
- CSCW and mobile IT
- Entrepreneurship
- Werbung und Konsum
- Eventmarketing und –management
- Audiovisuelle Kommunikation
- Journalismus und Publizistik
Förderung:
Förderungsmöglichkeiten im Rahmen des Berufsausbildungsförderungsgesetzes (BAföG)
Abschluss:
Der Studiengang Medien- und Kommunikationsmanagement schließt mit der Verleihung des akademischen Grades Bachelor of Arts, kurz B.A., ab. Der Bachelor of Arts ist international anerkannt und unter anderem auch Voraussetzung für das Masterstudium.
Berufsmöglichkeiten:
Während des Studiums zum Bachelor des Bereichs Medien- und Kommunikationsmanagement werden Dir alle Kenntnisse aus den Bereichen Medienwirtschaft, Unternehmenskommunikation, Management und Wirtschaftswissenschaften vermittelt. Abgesehen davon erwirbst Du während der Studienzeit Führungsqualitäten und wissenschaftlichen Qualifikationen, die in den unterschiedlichsten Branchen und Positionen gefragt sind.
Mögliche Einsatzgebiete sind:
- Werbe- und Medienagenturen
- Bildungsinstitutionen
- Marketingabteilungen verschiedener Unternehmen
- Gestaltungs-Büros
Gut zu wissen:
Wer sein Studium zum Medien- und Kommunikationsmanager erfolgreich mit dem Bachelor of Arts abschließt, kann sich auf ein überdurchschnittliches Gehalt von 2500 bis 6000 Euro nett pro Monat freuen. Dies ist natürlich von der Größe des Unternehmens sowie vom Standort abhängig.
| Pro | Kontra |
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Business Consulting
Das berufsbegleitende Master-Studium Business Consulting ist die ideale Vorbereitung für ein erfolgreiches Berufsleben in der Wirtschaft. Erfolgreiche Absolventen
des Studiengangs finden sich in der Regel später in leitenden Positionen der Wirtschaft wieder. Die Inhalte des Masterstudiums zum Business Consulter befassen sich mit allen Inhalten rund um das Thema Unternehmens- und Finanzberatung und sind daher auch sehr gut als Vorbereitung für eine spätere Selbstständigkeit geeignet. Wenn Du dich für den Fernstudiengang Business Consulting entscheidest, wirst Du im Laufe der Studiendauer von durchschnittlich 24 Monaten mit allen betriebswirtschaftlichen Beratungsfeldern vertraut gemacht. Bei erfolgreichem Abschluss wird Dir der vollwertig akkreditierte staatliche Studienabschluss und Titel Master of Business Consulting, kurz M.BC., verliehen.
| Kurzüberblick | |
|---|---|
| Voraussetzungen |
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| Studienbeginn & Dauer | Der Studienlehrgang beginnt immer im September und ist mit einer Regelstudiendauer von 24 Monaten (4 Semestern) vorgesehen. |
| Studieninhalte | alle relevanten Inhalte aus dem Bereich der betriebswirtschaftlichen und finanziellen Unternehmensberatung. |
| Studiengebühren | 2.700 Euro pro Semester |
| Studiengänge | Business Consulting |
| Förderung | keine |
| Abschluss | Master of Business Consulting |
| Berufsmöglichkeiten |
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| Gut zu wissen | Zusätzlich zu den Online-Seminaren gibt es verpflichtende Präsenzwochenenden, an denen Du persönlich anwesend sein musst. |
| Pro |
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| Kontra |
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| Studienganganbieter | WINGS Hochschule Wismar mit Niederlassungen in Frankfurt, München, Düsseldorf und Zürich |
| Fernstudium-Angebote von folgenden Anbietern einholen: | |
|---|---|
![]() ILS | |
![]() Hamburger Fernakademie | |
![]() Fernakademie Klett | |
Voraussetzungen
Für eine Zulassung zum Fernstudiengang Business Consulting müssen zwei Voraussetzungen erfüllt werden: Zum einen muss Du über einen nationalen oder internationalen Hochschulabschluss (Diplom (FH), Master, Bachelor oder Diplom) verfügen, zum anderen musst du eine mindestens einjährige Berufspraxis nach dem Hochschulabschluss vorweisen können.
Studienbeginn & Dauer:
Die Regelstudienzeit beträgt insgesamt 4 Semester. Der Großteil der Studienzeit kann via Fernstudium und Online-Seminaren bewerkstelligt werden. Der Fernstudiengang Business Consulting wird ausschließlich für das Wintersemester angeboten und startet im September.
Studieninhalte:
Der Studiengang Business Consulting beinhaltet alle relevanten Inhalte der betriebswirtschaftlichen Beratung. Dazu gehören unter anderem:
- Personalberatung und Coaching
- Existenzgründungsberatung
- Investitions- und Finanzierungsberatung
- Unternehmens- und Bilanzanalyse
- KMU-Controlling
- Marketing und Vertriebsberatung
- Sanierungsberatung
u.a. Gemäß internationaler Standards werden alle Inhalte des Studiengangs Business Consulting in Modulen aufbereitet angeboten. Für erfolgreich abgeschlossene Module werden ECTS-Credits vergeben. In Summe kannst Du während deines Studiums insgesamt 90 Credits erhalten.
Studiengebühren:
Die Gebühren für ein Business Consulting Studium belaufen sich auf insgesamt 2.700 Euro pro Semester. Darin enthalten sind die Betreuung durch einen persönlichen Betreuer über die gesamte Studienzeit hinweg, die notwendige Fachliteratur, sämtliche Online-Module sowie die Prüfleistungen. Die Kosten für das Studium können, je nach Anbieter, auch in Raten bezahlt werden. Sämtliche Aufwendungen für das Studium können außerdem steuerlich als Werbungskosten abgesetzt werden.
Studiengänge:
Das Studium wird derzeit nur für die Richtung Business Consulting angeboten.
Förderung:
Es sind keine Förderungen bekannt. Es gelten jedoch die üblichen Förderungs- und Unterstützungsmöglichkeiten des Bundes und der Länder.
Abschluss:
Das erfolgreich absolvierte Studium zum Master of Business Consulting ermöglicht die Promotion und Verleihung des international anerkannten akademischen Titels Master of Business Consulting.
Berufsmöglichkeiten:
Der Studiengang Business Consulting bringt bei erfolgreichem Abschluss viele Berufsmöglichkeiten mit sich. Vor allem Berufe in führenden Positionen, im Management, in der Projektabwicklung oder im beratenden Bereich stehen Dir nach dem M. BC. Studium offen.
Gut zu wissen:
Zusätzlich zu den Online-Seminaren gibt es pro Semester insgesamt drei Präsenzwochenenden an denen ein modulbegleitender Unterricht stattfindet und Du anwesend sein solltest.
| Pro | Kontra |
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