Biotechnologie, Bachelor
In der heutigen Zeit zählt die Biotechnologie zu den wichtigsten Forschungs- und Wirtschaftszweigen, in denen mit einem Bachelor Biotechnologie Studium attraktive Job- und Karrieremöglichkeiten
auf die Absolventen warten.
Als Schnittstelle zwischen der Ingenieurswissenschaft und der Naturwissenschaft umfasst die Biotechnologie nicht nur die Spektren der Zell-, Mikro- und Molekularbiologie, sondern auch moderne Mess- und Analysemethoden, diverse Verfahrens- und Regelungstechniken, die Informationstechnologie, den Apparatebau und alle Bereiche der Biochemie.
| Kurzüberblick | |
|---|---|
| Voraussetzungen | Interesse für Naturwissenschaften und Biochemie |
| Studienbeginn & Dauer | Das Studium Bachelor Biotechnologie beginnt mit dem Wintersemester. Insgesamt dauert das Bachelor Studium sechs Semester |
| Studieninhalte | z. B. Biotechnologie, Biochemie, Informationstechologie |
| Studiengebühren | pro Semester 196,60 Euro |
| Studiengänge | z. B. Naturwissenschaften und Biochemie |
| Förderung | Bundesministerium für Bildung und Forschung, Stipendien |
| Abschluss | Bachelor of Engineering (B. Eng.) |
| Berufsmöglichkeiten | Die Absolventen finden ihre Jobs z. B. in der Lebensmittelindustrie, Herstellung von Pharmazeutika und in der Forschungsindustrie, Umweltschutztechnik und in öffentlichen Untersuchungsämtern |
| Gut zu wissen | Das vorgeschriebene Praxisseminar kann in einem Unternehmen oder bei einer Forschungseinrichtung im Ausland absolviert werden. |
| Pro |
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| Kontra |
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| Studienganganbieter |
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| Fernstudium-Angebote von folgenden Anbietern einholen: | |
|---|---|
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Voraussetzungen
Bedingungen für die Zulassung zum Bachelor Biotechnologie sind das Abitur bzw. ein Fachabitur oder eine vom Kultusministerium anerkannte Vorbildung. Zusätzlich ist von Bewerbern ohne eine fertige einschlägige Berufsausbildung ein vorgestaffeltes Vorpraktikum in der Dauer von mindestens acht Wochen zu absolvieren. Während des Studiums kann dieses Praktikum bis zum 3. Semester in der studienfreien Zeit nachgeholt werden. Eine nachweisbare einschlägige Ausbildung ersetzt dieses Pflichtpraktikum. .
Studienbeginn & Dauer:
Das Studium Bachelor Biotechnologie beginnt nach einer erfolgreichen Zulassung mit dem Wintersemester. Insgesamt dauert das Bachelor Studium sechs Semester.
Studieninhalte:
Zu Beginn des Studiums werden die Studierenden in den naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagenfächern für die Biotechnologie ausgebildet. Darunter fallen unter anderem Thematiken.
- Chemie
- Informatik
- Biologie
- Mathematik
- Informatik
- Physik
- Technische Mikrobiologie
Ab den höheren Semestern besteht für die Studierenden die Möglichkeit, mit gewissen Wahlpflichtmodulen den gesamten Studieninhalt zu vertiefen bzw. nach persönlichen Stärken und Interessen hin auszurichten. Im Allgemeinen behandeln diese Module die Fachbereiche der Medizin- und Biotechnik. Auf der anderen Seite dient das Modul BWL zum Aufbau von erforderlichen Kompetenzen für eine Arbeit in der freien Marktwirtschaft. Zusätzlich kann man noch unter folgenden Modulen wählen:
- Grundlagen der Gentechnik
- Biochemie
- Medizinische Mikrobiologie
- Bioinformatik
Seinen Abschluss findet der Bachelorstudienlehrgang Biotechnologie im 6. Semester mit einer Praxisarbeit und mit der Bachelorarbeit.
Förderung:
Unter bestimmten Voraussetzungen können Förderungen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und diverse Stipendienförderungen in Anspruch genommen werden.
Abschluss:
Ein Bachelor Studium Biotechnologie schließt mit dem Titel Bachelor of Engineering (B. Eng.) ab.
Berufsmöglichkeiten:
Die Absolventen eines Bachelor Studienganges Biotechnologie finden ihr Betätigungsfeld vorwiegend auf den Gebieten Forschung und Entwicklung, im technischen mittleren Management und in Service- bzw. Vertriebsbereichen in den angeführten Sparten bzw. Institutionen.
Gut zu wissen:
Das in Form einer praxisorientierten Projektarbeit im 6. Semester vorgesehene Praxismodul kann in einem Unternehmen oder bei einer Forschungseinrichtung auch im Ausland absolviert werden.
Während des Praxismoduls werden die Studierenden ständig durch die Hochschule und durch die jeweilige Praktikumstelle betreut.
Ein positives abgeschlossenes Studium für den Bachelor Biotechnologie berechtigt zum weiterführenden 4-semestrigen Studium für den Master of Science Biotechnologie.
| Pro | Kontra |
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Advanced Leadership
Ein Bachelor Studium Betriebswirtschaft ist als eine weitere Sprosse auf der persönlichen Karriereleiter zu sehen. Das Online Fernstudium mit oder ohne Präsenz Seminare vermittelt für zahlreiche Wirtschaftsbranchen die Grundlagen
und das Wissen für die Erfüllung von Aufgaben in unterschiedlichen Funktionen im mittleren und im hohen Management.
Zusätzlich zu den betriebswirtschaftlichen Grundkenntnissen ist eine Spezialisierung auf bestimmte Fachbereiche als Vertiefung möglich. Dazu gehört auch der Spezialbereich des Advanced Leadership.
| Kurzüberblick | |
|---|---|
| Voraussetzungen | Führungsqualitäten und Interesse an einer praxisorientierten Ausbildung sollten vorhanden sein |
| Studienbeginn & Dauer | Keine fix vorgegebenen Semesterzeiten. Der Beginn eines Fernstudiums ist jederzeit möglich. |
| Studieninhalte | z. B. Wissenschaftliches Arbeiten, Mikroökologie, Computer Training, Controlling |
| Studiengebühren |
Studium mit Präsenz-Seminaren:
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| Studiengänge | Betriebswirtschaftslehre und Advanced Leadership |
| Förderung | Bachelor of Arts (B.A.) |
| Abschluss | Absolventen/innen mit einem Bachelor of Arts können z. B. in den Bereichen Marketing, Versicherungen, Touristik, Finanzierung und E-Commerce tätig werden |
| Berufsmöglichkeiten | Eine einschlägige Berufsausbildung/-erfahrung kann das Studium verkürzen |
| Gut zu wissen |
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| Pro |
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| Kontra |
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| Studienganganbieter |
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| Fernstudium-Angebote von folgenden Anbietern einholen: | |
|---|---|
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Voraussetzungen
Für die Zulassung zum Fernstudienlehrgang Bachelor Betriebswirtschaftslehre mit Schwergewicht Advanced Leadership gelten folgende unterschiedliche Voraussetzungen. Dazu zählen der Nachweis einer abgeschlossenen Allgemeinen Hochschulreife mit Abitur oder einer Fachhochschulreife mit Fachabitur. Bewerber ohne Abitur müssen für das Fernstudium einen Meisterbrief bzw. eine Aufstiegsfortbildung und eine mindestens drei Jahre dauernde Berufserfahrung, inklusive einer vorherigen Ausbildung von mindestens zwei Jahren, vorweisen.
Studienbeginn & Dauer:
Für die Einschreibung zum Studienlehrgang werden vom Studienganganbieter keine festen Start- und Einschreibetermine vorgegeben. Das Konzept des Fernstudiums ermöglicht durch eine freie Zeiteinteilung somit auch für Berufstätige ein problemloses Studium.Die Studiendauer für den Fernstudiengang beträgt bei einem Vollzeitstudium 36 Monate. Teilzeitstudierende können sich für eine Studiendauer von 48 bzw. von 72 Monaten entscheiden. Bei allen Studienvarianten ist eine Verlängerung bzw. unter gewissen Voraussetzungen eine Verkürzung der Studiendauer möglich.
Studieninhalte:
Während des Studiums werden den Studierenden nicht nur die Grundkenntnisse der Betriebswirtschaft vermittelt, sondern mit ausgewählten Spezialrichtungen zur Vertiefung der betriebswirtschaftlichen Kenntnisse beigetragen.
Bei der Spezialisierung in Advanced Leadership werden unter anderem folgenden Lerninhalte vermittelt:
- Führungs- und Motivationsinstrumente
- Kommunikationsstile
- professionelle Führung
Förderung:
Je nach den Erfordernissen können die Studenten/innen verschiedene Förderungen in Anspruch nehmen. Darunter fallen z. B. UBH-Stipendien, Stipendien von verschiedene Organisationen, BAföG, Bildungsgutscheine, Zuschüsse und Prämien, Studienkredite, Steuerliche Absetzbarkeit .
Abschluss:
Das Studium Betriebswirtschaft mit Schwergewicht Advanced Leadership schließ mit dem Bachelor of Arts (B.A.) ab.
Berufsmöglichkeiten:
Fertige Betriebswirte/innen haben im bisherigen Job bessere Karrierechancen bzw. werden in den verschiedensten Wirtschaftszweigen benötigt, wie Logistik, Marketing, Versicherungen, Touristik, Finanzierung, E-Commerce.
Gut zu wissen:
Für die Verkürzung der Studienzeit werden zuvor geleistete Tätigkeiten anerkannt, wie z. B. durch eine vorhandene IHK Ausbildung oder Berufserfahrung als Bank-Bürokaufmann/frau, Bilanzbuchhalter/in etc.
Im Online Studium gibt es keine verpflichtenden Termine bzw. zeitliche Vorgaben. Eine Ausnahme stellen die Modulprüfungen dar, die fix vorgegeben werden. .
| Pro | Kontra |
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Die perfekte Zeiteinteilung – gut organisiert durch das Fernstudium
Während des Fernstudiums bleibt nicht viel Zeit. Neben dem eigentlichen Studium und vielen Prüfungen muss gleichzeitig der Job bewältigt oder in vielen Fällen die Familie organisiert werden. Hinzu kommen noch das eigene Hobby und die Freizeitgestaltung, für da man auch etwas Zeit finden möchte. Mit all diesen Aufgaben ist man gut beraten die wenige Zeit die man zur Verfügung hat, besonders effizient einzuteilen. Zeitmanagement kann hier eine Lösung sein.
- Was ist Zeitmanagement?
- Die richtigen Vorrausetzungen schaffen
- Effektive Zeiteinteilung
- Bekannte Techniken des Selbstmanagements
- Flexibilität und Disziplin
Was ist Zeitmanagement?
Zeitmanagement wird auch als Selbstmanagement bezeichnet und ist eine Technik die das Ziel verfolgt, die persönliche Zeit optimal einzuteilen. Dies bedeutet nicht, mehr Arbeit in weniger Stunden zu erledigen, sondern alle anfallenden Aufgaben sinnvoll abzuarbeiten um mehr Freiräume zu schaffen und den Überblick über alle Aufgaben zu behalten. Ziel ist es ebenfalls, mögliche Probleme und Krisen frühzeitig zu erkennen und mit diesen umgehen zu können.
Wer
Zeitmanagement betreibt, sollte immer systematisch und diszipliniert vorgehen. Die Methoden des Zeitmanagements werden im beruflichen Umfeld schon lange in zahlreichen Zeitmanagement Seminaren vermittelt, lassen sich aber auch wunderbar auf das Studium übertragen. Zeitmanagement Schüler lernen hier einiges über ihren eigenen Tagesablauf. Zielführende Arbeits- und Planungstechniken lassen sich auch für Nach- und Vorbereitung, Präsentationen, Klausuren und Hausarbeiten aufstellen.
Die richtigen Voraussetzungen schaffen
Eine der Grundvorrausetzungen für richtiges und effizientes Zeitmanagement ist sicherlich der eigene Wille, die zur Verfügung stehende Zeit optimal einzuteilen. Zu Beginn fordert diese Aufgabe ein hohes Maß an Disziplin und auch ein wenig Zeit für die Vorbereitung. Mit der Zeit geht das Selbstmanagement aber in Fleisch und Blut über und funktioniert dann fast von alleine.
Am Anfang des persönlichen Zeitmanagements steht die Frage nach der Zielsetzung. Welche Dinge möchte ich ordnen? Wofür benötige ich mehr Zeit? Wie will ich diese Zeit einsetzen? Erst wenn man sich über diese Fragen im Klaren ist, kann man im nächsten Schritt konkrete Maßnahmen ergreifen. Einige persönliche Voraussetzungen für Zeitmanagement und Zeitersparnis können unter anderem auch Schnelllesetechniken, schnelles Tippen im Zehnfingersystem oder Gedächtnistraining sein. Diese Techniken unterstützen die Zeitplanung zusätzlich, sind allerdings nicht zwingend notwendig. Sie können aber an vielen Stellen während des Studiums nützlich sein.
Effektive Zeiteinteilung
Alle Aufgaben die anstehen sollten zuallererst nach Dringlichkeit und Wichtigkeit sortiert werden. Große Aufgaben können in kleinere Teilaufgaben unterteilt werden, gerade bei anstehenden Gruppenaufgaben können einzelne Teilaspekte auch auf andere Gruppenmitglieder übertragen werden. Alle Prioritätssetzungen sollten immer klar sein und alle Deadlines und Abgabezeiten beachtet werden. Bei Gruppenaufgaben ist die Kommunikation und Abstimmung mit der Gruppe immer besonders wichtig. So kann es einen persönlichen und einen Gruppenzeitplan geben die immer übereinstimmen und ineinandergreifen müssen. Im Tages- oder Wochenplan sollte immer eine Pufferzeit und Zeit für Spontanes freigehalten werden. Dies können zum Beispiel zwei Tage vor dem Abgabetermin sein, die als Puffer dienen, wenn es doch einmal enger werden sollte oder ungeplante Umstellungen oder Korrekturen vorgenommen werden müssen. Nicht vergessen sollte man das Abhacken des Zeitplanes.
Es dient als ständige Bestandsaufnahme und Erfolgskontrolle des Zeitplanes und der Ergebnisse und hilft dabei den Überblick über Erledigtes und noch zu Erledigendes zu behalten. Ein guter Tipp ist ebenfalls zusätzlich Voraussetzungen für jede anstehende Aufgabe festzuhalten. Hier gilt es die Fragen zu beantworten: Was brauche ich? Ist Material von Nöten? Welche Personen müssen anwesend sein oder angesprochen/ informiert werden? Muss einen andere Aufgabe zuerst zwingend erledigt sein?
Vorschläge:
- Die Zeitplanung sollte immer schriftlich sein, um Kontrolle und Analyse zu gewährleisten
- Ob Tages- oder Wochenplanung richtet sich am besten nach den Anforderungen und der allgemeinen Dauer der Aufgaben
- Die grundsätzliche Dauer einzelner Aufgaben auf Stunden zu schätzen hilft bei der Planung von Pufferzeiten
- Ein Zeitplanbuch in Form eines Kalendariums stellt einen Fixpunkt dar. Dieses kann ein handschriftlicher Kalender, eine Datei oder auch eine Zeitmanagement Software sein.
- Hier sollte man nach den eigenen Vorlieben entscheiden.
Bekannte Techniken des Selbstmanagements
Eine der einfachsten und bekanntesten Methoden des Selbstmanagements ist eine To-Do Liste für die man sich zu Beginn des Tages fünf bis sieben Minuten Zeit nehmen sollte. Die Liste hilft Gedanken und Prioritäten zu ordnen, strukturiert den Tag und sorgt dafür, dass Störungen oder Zeitfresser vermieden werden. Zeitfresser kann man auch auf einer Not-To-Do-Liste festhalten um sich vor Augen zu führen welche Dinge im Tagesablauf unnötig viel Zeit in Anspruch
nehmen. Eine spezialisierte Liste ist das sogenannte „Getting-Things-Done“ oder GTD von David Allen. Dies ist eine Dringlichkeitsliste in der Aufgaben so nacheinander aufgelistet werden, dass die wichtigsten Aufgaben die die wenigste Zeit in Anspruch nehmen die höchste Priorität erhalten, danach folgen Aufgaben die zwar wichtig sind, aber mehr Zeit in Anspruch nehmen, während zum Schluss der Kleinkram aufgelistet wird.
Besonders ausgeklügelt ist die Eisenhower Matrix. Es ist nicht überliefert, ob der US-Präsident diese erfunden hat oder selbst anwendete, dennoch stellt sie eine der viel zitierten Zeitmanagement Methoden dar. Hierbei werden Aufgaben in vier Felder aufgeteilt. Diese sind: dringend und wichtig, dringend aber nicht wichtig, wichtig aber nicht dringend und weder dringend noch wichtig. Sind alle Aufgaben in diese Matrix eingetragen, können sie nach ihrer Priorität abgearbeitet werden.
Beispiel:
Dringend und Wichtig
- Ganz klar die Kategorie mit der höchsten Priorität, sie muss zuerst und persönlich abgearbeitet werden
- Lernen für eine anstehende Klausur, Abgabe einer Hausarbeit, Anmelden von Prüfungsleistungen etc.
Dringend aber nicht Wichtig
- Diese Aufgaben müssen schnell erledigt werden, sind aber nicht besonders wichtig und können auch delegiert werden.
- Abgabe eines ausgeliehen Buches oder einer Arbeit, Aufgaben im Verein oder in der Freizeit, Beiträge für Gruppenaufgaben
Wichtig aber nicht Dringend
- Hier handelt es sich um Langzeitaufgaben, die später in eine der anderen Kategorien rutschen können. Sie sollten im Auge behalten werden, fordern aber keine sofortige Umsetzung
- Anstehende Hausarbeiten, Termine für Anmeldungen im Semester
Nicht wichtig und nicht Dringend
- Dies müssen keine minderwertigen Aufgaben sein, können aber erst einmal außer Acht gelassen werden und sind zu erledigen, wenn etwas Zeit übrig ist
- Ordnen von Büchern und Aufzeichnungen
Flexibilität und Disziplin
Diese beiden Schlagworte sind ein Paradox und trotzdem das, was ein perfektes Zeitmanagement ausmacht. Das Selbstmanagement ist eine Art Bestandsaufnahme des Lebens und sollte sich an einer exakten Terminierung orientieren. Trotzdem sollte man nicht in starre Muster verfallen. Der Plan sollte immer genug Raum für flexible Entscheidungen lassen. Dies gilt sowohl für das Studium, den Beruf und die Freizeit. Passiert etwas Unerwartetes, muss es möglich sein umzuplanen.
Das so entstehende Zeitprotokoll ist ein Leidpfaden und dient der Erfolgskontrolle, soll aber keine stoische Anleitung für das Leben sein. Hat man sich aber diszipliniert an seine Erstellung gehalten, kann es der Analyse der eigenen Zeiteinteilung dienen und diese optimieren. Die schriftliche Erfassung hält alles fest und sorgt für den nötigen Überblick ist aber kein Zwang für die unbedingte Einhaltung von Vorgaben und Reihenfolgen. Mit der Zeit lernt man zwischen den verschiedenen Systemen zu springen und Termine zu schieben, ohne ins Schleudern zu geraten. Am Ende dieser Zeitmanagement Tipps steht das Ziel keine Aufgabe mehr zu vergessen, Termine einzuhalten und trotzdem noch genügend Zeit für sich selbst zu finden.
Tipps:
- Gleiche Aufgaben in Blöcke einteilen.
- Auch Freizeit ist planbar. Neben Studium und Job sollte man ruhig auch die Zeiten in den Kalender eintragen, in denen man nur das tut, was man tun möchte. So läuft man keine Gefahr sich selbst zu vergessen.
- Ein Zeitmanagement Seminar gibt es in fast jeder Stadt. Hier wird die Theorie in die Praxis überführt.
Das Gütesiegel – Zulassungen und Anerkennungen im Fernstudium
Es gibt eine Frage, die sich wahrscheinlich jeder der ein Fernstudium beginnen möchte, stellt. Wird der erworbene Abschluss im Fernstudium anerkannt sein? Damit verbunden ist sicherlich die Frage, ob und was der Studiengang
einem in der Zukunft bringen wird. Ein Fernstudium wird im Rahmen einer Weiterbildung meist neben dem Beruf angetreten und hat zum Ziel den eigenen Wert auf dem Arbeitsmarkt zu steigern. Außerdem gibt es eine Vielzahl an Studiengängen und Kursangeboten die alle mit unterschiedlichen Abschlüssen und Qualitätssiegeln versehen sind. Doch welchem davon kann man trauen? Und in welches Studium würde man nur eine Menge Geld und Zeit investieren und am Ende einen nicht verwertbaren Abschluss erlangen?
- Anerkennung von Fernstudiums Abschlüssen
- ZFU – Zentrale für Fernunterricht
- FIBAA – Foundation for International Business Administration Accreditation
- ZEVA – Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover
- DISQ – Deutsches Institut für Service Qualität
Anerkennung von Fernstudiums Abschlüssen
In der Regel kann man sich an folgender Aussage orientieren: Erlangt man nach Beendigung seines Fernstudiums einen Bachelor oder Master Abschluss ist dieser als gleichwertig zum Studium an einer Universität anzusehen. Der Abschluss bleibt bei Teil- oder Vollzeitstudium der Gleiche. Das liegt daran, dass die Voraussetzungen für die Akkreditierung der Studiengänge sich für beide Studienarten nicht unterscheiden. Überhaupt sieht man die Art des Abschlusses nach dem Bologna-Prozess nicht mehr länger am Titel. Ob Uni, FH oder Fernstudium, der Titel bleibt der gleiche. Dennoch sollte bei der Auswahl des Fernstudiums immer darauf geachtet werden, dass die Akkreditierung des Studienganges oder Kurses vollwertig ist und von einer anerkannten Agentur vorgenommen wurde.
Im Bereich des Fernstudiums gibt es in Deutschland zurzeit zwei staatliche Fernuniversitäten, die Fernuni Hagen und die Universität für Weiterbildung. Alle anderen Anbieter für Fernstudium sind privat geführt. Darunter sind auch andere Institute mit oder ohne Präsenzveranstaltungen wie z.B. FOM oder Euro-FH oder andere „normale“, private Universitäten, die nebenher noch Fernkurse und Seminare anbieten. Auskunft über die Qualität des Fernstudiums und dessen Anerkennung bei Ils oder anderen Instituten bieten verschiedene Siegel, die von verschiedenen Instituten vergeben werden. Hierbei wird geprüft, ob Inhalte und Angebote aktuell und die Dozenten qualifiziert sind. Der Studiengang sollte im In- und Ausland anerkannt, der Lehrstoff vollständig, verständlich und pädagogisch aufbereitet sein. Damit soll sichergestellt werden, dass das Lehrgangsziel erreicht wird.
Keine Bedenken beim Vorstellungsgespräch:
Ob der während des Fernstudiums erworbene Abschluss vom Arbeitgeber anerkannt wird, hängt vom Personalverantwortlichen ab. Noch gibt es viele Vorurteile, dass solche Abschlüsse eher erkauft als erarbeitet seien. Außerdem sind die Universitäten und Institute noch wenig bekannt. Dennoch findet im Sinne des Gedankens des lebenslangen Lernens ein Umdenken statt. Immer öfter wird ein Abschluss im Fernstudium als ein Zeichen hoher Flexibilität, Belastbarkeit und Selbstorganisation gedeutet und mit dem Wissen um praktische Erfahrung verbunden.
ZFU – Zentrale für Fernunterricht
Bei der Auswahl des Fernstudiums ist es wichtig zu wissen, welche Akkreditierungen es gibt. Einige der bekanntesten Siegel und Agenturen sollen hier vorgestellt werden. Eine der Agenturen ist die ZFU, die Zentrale für Fernunterricht. Diese seit dem 1978 geschlossenen Staatsvertrag über das Fernunterrichtswesen bestehende Agentur ist die zuständige Behörde zum Schutz der Teilnehmer am Fernunterricht im Sinne des Gesetzes.
Aufgaben der ZFU:
- Zulassung und Ablehnung von Studiengängen
- Überprüfung der festgelegten Vorrausetzungen im Abstand von drei Jahren
- Entscheidung über wesentliche Änderungen im Studiengang
- Registrierung von nicht zugelassenen Hobby-Lehrgängen
- Herausgeben eines jährlichen Ratgebers
- Verlag eines amtlichen Mitteilungsblattes mit einem Verzeichnis aller nach §12 FernUSG zugelassenen Fernlehrgänge und Institute
- Beobachtung und Förderung des Fernunterrichts
- Ahndung von Verstößen gegen oben angeführte Punkte
FIBAA – Foundation for International Business Administration Accreditation
Die Foundation for International Business Administration Accreditation oder kurz FIBAA ist eine Agentur, die sich mit der Akkreditierung von wirtschafts-, rechts- und sozialwissenschaftlichen Bachelor
und Master Studiengängen befasst. Außerdem ist die Agentur zuständig für interne Qualifizierungssysteme im Fernstudium. Die FIBAA ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz und Österreich aktiv. Das Ziel der Agentur ist es Transparenz und Qualität im Bildungsbereich zu sichern. Dazu werden die Studiengänge von unabhängigen Gutachtern unter die Lupe genommen. Diese richten sich nach einem genau festgelegten Fragen- und Bewertungskatalog, auf dessen Grundlage ein Gutachten erstellt wird, welches einer Kommission vorgelegt wird, die über die Vergabe des Qualitätssiegels entscheidet. Dabei wird ein internationaler Maßstab angelegt.
Besonders exzellente Studiengänge erhalten das FIABB Premiumsiegel!
ZEVA – Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover
Die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover oder ZEVA ist eine 1995 von niedersächsischen Hochschulen gegründete Einrichtung mit dem Ziel Bachelor und Master Studiengänge aller Fachbereiche zu überprüfen und interne Qualitätssicherung zu gewährleisten. Die ZEVA ist die erste Akkreditierungsagentur Deutschlands und verfügt daher über ausreichend Erfahrung in der Einschätzung der Qualität einzelner Studiengänge.
Dabei wird besonderer Wert auf die internationale Ausrichtung der Programme gelegt. Ein Teil davon ist auch die Tatsache, dass die Möglichkeit einer internationalen Qualifikation besteht. Grundlage der Bewertung eines Studienganges oder eines Institutes ist die Strategie, die Organisation und die Entwicklung im Hochschulmanagement. Um die Bewertungen auszuführen greift die ZEVA auf ein umfangreiches Netzwerk an Experten zurück.
DISQ – Deutsches Institut für Service Qualität
Das Deutsche Institut für Service Qualität oder DISQ ist streng genommen ein Marktforschungsinstitut, welche die Servicequalität von Unternehmen testet. Dabei ist es vor allem im Bereich Medien tätig. Die Qualität wird durch Beratungsgespräche und Tests evaluiert. Danach vergibt das Institut sein Qualitätssiegel. Das DISQ gibt regelmäßig die Fernstudiums-Studie heraus. Sie dient als Anhaltspunkt und Übersicht für alle Studienanwärter. Die Testkonzepte der DISQ werden von Ökonomen, Psychologen und Soziologen entwickelt und umgesetzt. Einfluss auf die Studien haben auch die Wünsche und Anforderungen von Verbrauchern oder Studenten.
An allen Siegeln und Prüfzeichen kann man sich orientieren, wenn man den perfekten Fernstudiengang sucht. Sie gewährleisten, dass man die Leistung bekommt, die man von einem Studium erwartet und am Ende mit einem Abschluss versehen ist, der auch in der Berufswelt anerkannt ist.
Die Tatsache dies zu wissen ist für die Mehrzahl aller Fernstudenten von besonderer Bedeutung, weil bessere Berufsaussichten das endgültige Ziel eines Fernstudiums sind. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass das, in was man seine Zeit und Energie neben dem Beruf steckt, am Ende zielführend ist und das Fernstudium vom Arbeitgeber anerkannt wird. Gerade bei der Anerkennung vom Fernstudium wie Psychologie oder anderen Fächern ist ein allgemeiner Bewertungsmaßstab an dem sich Studenten und Arbeitgeber orientieren können von besonderer Wichtigkeit.
Nur kein Stress – Stressbewältigung im Fernstudium
Die Anforderungen eines Fernstudiums können sehr hoch sein und ein nicht zu unterschätzendes Maß an Stress verursachen. Dass Stress schlecht für Körper und Seele ist, ist mittlerweile bekannt. Für das eigene Wohlbefinden sollte Stress also vermieden
oder doch zumindest abgebaut werden. Dafür ist es zunächst wichtig zu wissen, was Stress ist, was er bewirkt und welche Ursachen er hat. Danach kann man sich einer der zahlreichen Techniken zuwenden die darauf ausgelegt sind Stress nachhaltig zu reduzieren und das Wohlbefinden des Individuums wieder herzustellen. Welche Technik hier die richtige ist, muss jeder selbst ausprobieren und individuell entscheiden. Viele der Techniken sind ganz einfach und jeden Tag anwendbar und können auch während anstrengenden Klausurphasen helfen.
- Wie entsteht Stress?
- Stress wirkungsvoll vermeiden
- Therapien und Stressmanagement
- Autogenes Training
- Progressive Muskelentspannung
Wie entsteht Stress?
Stress entsteht immer dann, wenn wir uns in bedrohlichen Situationen befinden. Im Grunde genommen ist Stress keine schlechte Sache. Der Ausstoß von Adrenalin, Erhöhung von Puls und Herzfrequenz, das Anspannen von Muskeln und die Aktivierung des Gehirns sollen den Körper in solchen Situationen in Kampf- und Fluchtbereitschaft versetzen. Verdauung und auch sexuelle Aktivität werden in diesem Zustand eingeschränkt, da er biologisch dazu gedacht ist, das Überleben zu sichern. Stress wird zu etwas Schlechtem, wenn dieser dauerhaft anhält und von Situationen hervorgerufen wird die keine direkte Bedrohung für unser Leben beinhalten. Dauerhafter Stress führt zur anhaltenden Schädigung von Nieren und Blutgefäßen, einem geschwächten Immunsystem und allgemeiner, körperlichen und seelischen Erschöpfung. Stressbewältigung soll dafür sorgen, dass aktueller Stress abgebaut und zukünftiger Stress vermieden wird. Es gibt eine Vielzahl an Techniken mit unterschiedlichen Ansätzen sie dies bewirken können. Auch während des Fernstudiums sind sie gut anzuwenden.
Stress wirkungsvoll vermeiden
Jeder Mensch entwickelt von alleine die ein oder andere Art der Stressbewältigung. Nicht alle von ihnen führen zum Ziel, einige können sogar mehr Schaden anrichten als nutzen. Positive Methoden sollten systematisch, regelmäßig und auch diszipliniert betrieben werden, um wirklich Erfolg zu haben.
Gute und schlechte Methoden:
| Gut | Schlecht |
|---|---|
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|
Die hier unter schlecht aufgelisteten Methoden bekämpfen nicht die Ursachen, sondern alleine die Folgen des Stresses und tragen so nur wenig zur Bekämpfung des eigentlichen Problems bei. Schlimmer noch, sie alle können in eine Abhängigkeit führen die einen zusätzlichen Stressfachtor darstellt. Für einen besseren Umgang mit Stress sollte man sich zuallererst Freizeit und Pausen gönnen, diese sollte man nicht als ein Ausweichen der Arbeit betrachten, sondern als eine Gelegenheit die eigene Leistungsfähigkeit zu verbessern. Dazu zählt natürlich auch die Stressbewältigung durch Sport. Unter dem Begriff multimodale Stressbewältigung werden verschiedene Techniken und Therapieansätze zusammengefasst, die zu einem individuellen Konzept zusammengestellt werden können. Denn nicht jede Technik eignet sich für jeden Menschen und jede Stresssituation. Hier gilt, was sich richtig anfühlt ist auch die richtige Technik.
Therapien und Selbstmanagement
In Zeiten des Burn-Out-Syndroms, auch bei immer mehr Studenten, gibt es viele Modelle und Therapien um Stress abzubauen. Man kann natürlich ein Seminar zur Stressbewältigung besuchen. Wenn das Stesslevel allerdings schon
unerträglich hoch ist, hilft vielleicht nur ein Klinikaufenthalt. Einer der berühmtesten Ansätze ist hier die achtsamkeitsbasierte Stressreduktion nach Jon Kabat-Zinn. Es handelt sich um ein achtwöchiges Programm mit zweieinhalbstündigen Gruppensitzungen und Übungstagen, in denen die Patienten Techniken der achtsamen Körperwahrnehmung, Yoga, Sitz- und Gehmeditation und Achtsamkeitsübungen erlernen. Eine andere Methode wurde von Werner Tiki Küstenmacher und Lothar J. Seiwert entwickelt. Das „Simpify Your Life“ soll das Leben Entschleunigung und so zur Selbstfindung führen. Es geht darum sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Stressfaktoren so auszuschalten. Dabei werden die zu entschleunigenden Lebensbereiche in acht Stufen unterteilt: Sachen, Geld, Zeit, Gesundheit, Mitmenschen, Partner, Ich, Spiritualität. Die Idee ist sich durch Selbstorganisation immer mehr auf sich selbst zu besinnen. Eines der bekanntesten Modelle ist das Stressmodell nach Lazarus, entwickelt von Richard Lazarus. Zunächst wird der Stress in drei Stufen bewertet.
- Primäre Bewertung: Ist der Stress Herausforderung, Bedrohung oder Schädigung?
- Sekundäre Bewertung: Ist der Stress mit den verfügbaren Ressourcen zu bewältigen?
- Neubewertung: Erfolge sollen bewertet werden.
Ist die Frage unter Zweitens mit ja zu beantworten kann der Stress leicht bewältigt werden, ist die Antwort nein, handelt es sich um echten Stress. Dann setzt das sogenannte Coping ein.
- Problemorientiertes Coping: Hier werden Informationen gesucht, Handlungen ausgeführt oder Unterlassen um Probleme zu überwinden und sich diesen anpassen zu können
- Emotionsorientiertes Coping: Emotionale Erregung soll abgebaut werden
- Bewertungsorientiertes Coping: Das Verhältnis zur Umwelt wird kognitiv neu bewertet, um damit umgehen zu können.
Autogenes Training
Autogenes Training soll dem Anwender Entspannung durch Autosuggestion verschaffen. Erfunden wurde es von Johannes Heinrich Schulz. Das einfache Prinzip sich selbst Mut zuzusprechen oder positive Selbstgespräche zu führen ist vielen bekannt. Autogenes Training macht sich die positiven Effekte dieser Technik zur Nutze und setzt sie professionell und gezielt um. Die Grundstufe des Trainings sind solche Techniken, die sich an das vegetative Nervensystem wenden. Zu den Übungen zählen: Erleben der Schwere, Erleben der Wärme, Herzregulierung, Atmungsregulierung, Bauchwärme und Stirnkühlung. Die zweite Stufe soll das Verhalten durch formelhafte Vorsatzbildung beeinflussen. Dazu zählen: „Ich werde nicht nervös.“, „Ich schaffe das.“ Oder „Ich bleibe ruhig“. Die letzte Stufe erschließt dem Anwender unbewusste Bereiche seines Wesens. Hier werden psychoanalytische Techniken angewandt. Es gibt viele verschiedene Übungen zur Stressbewältigung im Rahmen dieses Trainings.
Übung:
Eine bequeme Haltung, wie die DK-Haltung oder die Liegehaltung wird eingenommen. Die Formulierung der Formel kann individuell abweichen. Für die Wärmeübung beginnt man zum Beispiel mit: „Beide Arme sind ganz warm“. Per Autosuggestion soll dieser Zustand erfahren werden. Es sollte immer der gleiche Satz verwendet werden, damit es zu einer Konditionierung kommt.
Progressive Muskelentspannung
Die progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobson soll einen Zustand der inneren und äußeren Entspannung im ganzen Körper hervorrufen. Hierbei werden bestimmte Muskelgruppen kontrolliert und bewusst an- und entspannt. Die anwendende Person soll ihre Aufmerksamkeit auf diese Vorgänge richten und somit ein besseres Körpergefühl erlangen. Die ständige Anspannung der Muskeln ist ein Resultat des Stresses. Die Idee hinter der Theorie ist, dass umgekehrt mit der nachhaltigen Entspannung der Muskeln auch der Stress abgebaut werden kann.
Übung:
Über einen verspannten Nacken klagen viele Studenten, die über Büchern oder am Computer brüten. Die Übung findet im Liegen statt. Die Augen sind geschlossen und die Aufmerksamkeit ist auf den Hals und Nacken gerichtet. Das Kinn wird langsam Richtung Brustbein bewegt. Dabei hebt sich der Kopf wenige Zentimeter von der Unterlage. Die Anspannung sollte fünf bis sieben Sekunden gehalten werden. Alle anderen Muskeln bleiben locker. Danach wird der Kopf wieder in die Ausgangsposition gebracht. Erst wenn der letzte Rest der Anspannung verflogen ist, darf die Übung wiederholt werden.
Viele der Übungen des Autogenen Trainings oder der Muskelentspannung können auch in den Alltag eingebaut werden und täglich am Schreibtisch praktiziert werden. Der Nebeneffekt ist, dass man sich so auch wenige Minuten nur auf sich selbst konzentriert.
Umgangsenglisch für Fortgeschrittene
Englisch wird heutzutage in den verschiedensten Bereichen angewandt, wie zum Beispiel in der Wissenschaft und der Technik. Dazu spricht eine Vielzahl an Menschen Englisch, sodass man sich mit ausreichenden Sprachkenntnissen
in vielen Ländern unterhalten kann.
Wer schon einmal Englisch gelernt hat, wie zum Beispiel früher in der Schule, der kann mithilfe des Fernkurses Umgangsenglisch für Fortgeschrittene diese Kenntnisse wieder auffrischen beziehungsweise erweitern. Wenn der Kurs erfolgreich absolviert wurde, besitzt man englische Sprachkenntnisse, die auf dem Niveau B1 nach dem allgemein bekannten Europäischen Referenzrahmen bestehen.
Der Fernkurs Umgangsenglisch für Fortgeschrittene kann zum Beispiel im geschäftlichen Bereich zur Erweiterung der bisherigen Tätigkeiten eingesetzt werden. Oder der Lehrgang wird aus privaten Gründen absolviert, wie etwa für die bessere Verständigung im Urlaub oder das Lesen englischsprachiger Lektüre.
| Kurzüberblick | |
|---|---|
| Voraussetzungen | geringe Englisch-Grundkenntnisse |
| Studienbeginn & Dauer | jederzeit, in der Regel circa neun Monate |
| Studieninhalte | schriftliches Sprachtraining, mündliches Sprachtraining, Grammatik, britische Landeskunde und vieles mehr. |
| Studiengebühren | Variieren je nach Anbieter, in der Regel circa 980 Euro |
| Studiengänge | Umgangsenglisch für Fortgeschrittene, Umgangsenglisch (für Anfänger ohne vorherige Englisch-Kenntnisse) und vieles mehr. |
| Förderung | z. B. durch steuerliche Entlastung |
| Abschluss | Zeugnis des Anbieters |
| Berufsmöglichkeiten |
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| Gut zu wissen | Die meisten Fernschulen bieten bei dem Fernkurs Umgangsenglisch einen vierwöchigen kostenlosen Probemonat an. |
| Pro |
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| Kontra |
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| Studienganganbieter |
u. a. |
| Fernstudium-Angebote von folgenden Anbietern einholen: | |
|---|---|
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Voraussetzungen
Für den Fernkurs Umgangsenglisch für Fortgeschrittene sind lediglich geringe englische Sprachkenntnisse notwendig..
Studienbeginn & Dauer:
Da es sich bei dem Kurs Umgangsenglisch für Fortgeschrittene um einen Fernlehrgang handelt, kann zu jeder Zeit damit begonnen werden. In der Regel dauert der Fernkurs ungefähr neun Monate.
Studieninhalte:
Zu den Studieninhalten, die in dem Fernkurs vermittelt werden, gehört unter anderem:
- Schriftliches Sprachtraining
- Mündliches Sprachtraining
- Grammatik
- Britische Landeskunde
- Amerikanische Landeskunde
- Dementsprechender Wortschatz, um Alltagssituationen bewältigen zu können.
Studiengebühren:
Die Studiengebühren für den Fernkurs Umgangsenglisch für Fortgeschrittene variieren je nach Anbieter. In der Regel belaufen diese sich auf ungefähr 980 Euro. Viele Fernschulen bieten jedoch auch eine monatliche Ratenzahlung an.
Studiengänge:
Hierbei handelt es sich um den Fernkurs Umgangsenglisch für Fortgeschrittene. Die meisten Fernschulen bieten jedoch noch weitere englische Fernlehrgänge an, wie etwa das Umgangsenglisch (für Anfänger ohne vorherige Englisch Kenntnisse).
Förderung:
Der Fernkurs kann zum Beispiel steuerlich abgesetzt werden.
Abschluss:
Nach erfolgreich absolviertem Fernlehrgang erhält man das Zeugnis des jeweiligen Anbieters.
Berufsmöglichkeiten:
Der Fernkurs Umgangsenglisch kann zum Beispiel zur Erweiterung des bisherigen beruflichen Tätigkeitsbereiches genutzt werden. Ebenso ist er für den privaten Gebrauch, wie etwa für eine Urlaubsreise oder dem Lesen englischsprachiger Lektüren geeignet.
Gut zu wissen:
Die meisten Fernschulen bieten bei diesem Fernlehrgang einen vierwöchigen, kostenlosen Probemonat an.
| Pro | Kontra |
|---|---|
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Brainfood – Powerfood zum effektiven Lernen im Fernstudium
Die Werbung lässt zwar glauben, dass es beispielsweise mit Tabletten und Traubenzucker möglich ist, zu einer scharfen Konzentration, einer hohen Belastbarkeit, einem Mega-Gedächtnis sowie in manchen allzu dreisten Fällen sogar zu mehr Intelligenz zu gelangen. Doch wie schon ein altbekanntes Sprichwort sagt: „Weisheit kann man nicht mit Löffeln essen.“.
Sprich, die diesbezüglichen Aussagen der Werbewirtschaft sind oft maßlos übertrieben. Allerdings gibt es dennoch eine Möglichkeit, um dem Gehirn auf die Sprünge zu helfen, den Gehirnstoffwechsel besser funktionieren zu lassen und effektiver zu lernen: mit der richtigen Ernährung und dem sogenannten „Brainfood“, dem „Futter für das Gehirn“. Hier wird zwar auch keine „Weisheit gegessen“ aber dafür nimmt man wertvolle Stoffe zu sich, die förderlich für den Lernerfolg sind.
- Dem Gehirn zuliebe: Ausreichend trinken
- Aufputschmittel Traubenzucker?
- Effektiveres Lernen durch Fette und Eiweiße
- Wichtig: Vor dem Lernen nicht zu viel essen
- Brainfood: eisenhaltige Nahrungsmittel
- Früchtchen, die es in sich haben
- Eier unterstützen das Erinnerungsvermögen
- Nüsse regen die Gehirntätigkeit an
- Weiteres Brainfood für den Lernerfolg im Fernstudium
Dem Gehirn zuliebe: ausreichend trinken
Um im Fernstudium besser lernen zu können, ist es wichtig, viel zu trinken. Im Idealfall nimmt man pro Tag zwei bis drei Liter Wasser, ungesüßten Tee oder Saftschorle zu sich. Jedoch sollte man allerspätestens etwas trinken, wenn sich die ersten typischen Anzeichen von Flüssigkeitsmangel, wie etwa Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme, einstellen. Bei einer Dehydration schüttet das Gehirn automatisch das Hormon Cortisol aus, was dazu führt, das die dortigen Dendriten, das sind Verästelungen, die Informationen speichern, schrumpfen. Bei einer solchen Schrumpfung wird die Aktivität des Gehirns verschlechtert. Aufgrund dessen sollte beim Lernen immer ausreichend Wasser zur Verfügung stehen, damit das Gehirn aktiv bleibt.
Tipp: Am besten überall in der Wohnung Wasserflaschen aufstellen: Am Schreibtisch, der Couch dem Esstisch und so weiter. Auf diese Weise greift man automatisch des Öfteren zum Trinken und kann so eine Dehydration vermeiden.
Aufputschmittel Traubenzucker?
Traubenzucker soll dabei helfen, schnell wieder „in Schwung“ zu kommen. Das erledigt er zwar wirklich, jedoch nur für ungefähr 20 Minuten. Dasselbe gilt im Übrigen ebenfalls für Süßigkeiten. Nach diesen 20 Minuten ist der Kick vorbei und der Lernende fällt in ein Loch. Da das menschliche Gehirn täglich über ein Fünftel des kompletten Energiebedarfs verbraucht, gehören Kohlenhydrate zu den wichtigsten Energielieferantenn. Doch es ist nicht der kurzfristige Effekt des Traubenzuckers, der benötigt wird, um effektiv zu lernen. Eine gleichmäßig hohe Energieversorgung, die durch langkettige, komplexe Kohlenhydrate hergestellt wird, ist wichtig. Da der Körper diese erst mit der Zeit in einzelne Bausteine zerlegt, ist somit ein andauernder Transport ins Gehirn gegeben. Komplexe Kohlenhydrate sind beispielsweise in Kartoffeln, Haferflocken, Obst, Gemüse und Vollkornbrot enthalten. Somit hat der viel gepriesene Traubenzucker ebenso Vor- wie Nachteile:
| Pro | Kontra |
|---|---|
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Effektiveres Lernen durch Fette und Eiweiße
Weitere hervorragende Energielieferanten sind Fette. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sorgen für Power, und besitzen eine günstige Wirkung auf die Hüllen der Nervenzellen sowie auf deren Zusammenspiel. So sind beispielsweise Omega-3-Fettsäuren, die unter anderem in Rapsöl, Fisch und Nüssen enthalten sind, eine gute Wahl. Doch auch Eiweiße sind für den Lernerfolg und den Informationsfluss wichtig. Enthalten sind sie beispielsweise in mageren Milchprodukten, magerem Fleisch und Hülsenfrüchten.
Wichtig: Vor dem Lernen nicht zu viel essen
Allerdings sollte vor dem Lernen unbedingt darauf geachtet werden, dass man nicht zu viel isst. Denn der menschliche Körper ist so veranlagt, dass er sich nach dem Essen
zunächst einmal um die Verdauung kümmern muss. Dabei fährt er alle anderen Prozesse, darunter auch die Aktivität des Gehirns, herunter. Hilfreich beim Lernen sind jedoch bestimmte Lebensmittel, sogenanntes Brainfood. Diese sind wertvolle Helfer, um effektiv lernen zu können. Dabei finden je nachdem, welches Lebensmittel zu sich genommen wird, unterschiedliche Auswirkungen statt. So helfen beispielsweise einige dabei, die Konzentrationsfähigkeit zu unterstützen, während wieder andere die Durchblutung des Gehirns fördern. Zusammen erschaffen sie jedoch ideale Voraussetzungen für den Erfolg beim Lernen.
Brainfood: eisenhaltige Nahrungsmittel
Viele Studien sehen einen Mangel an Eisen als eine Hauptursache bei abnehmender Intelligenz, schwacher Konzentration und abnehmender Merkfähigkeit an. Eisen trägt entscheidend zur Gehirn-Versorgung mit Sauerstoff bei. Und dieser ist dringend notwendig, um leistungsfähig zu bleiben. Eisen ist unter anderem in den folgenden Lebensmitteln enthalten:
- Leber
- Rotes Fleisch
- Grünem Obst und Gemüse
- Fisch
- Geflügel
- Nüsse
- Getreide
- Getrocknete Früchte
Früchtchen, die es in sich haben
Ebenfalls positiv wirken sich Zitrusfrüchte und farbstarke Früchte auf die Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns aus. Avocados, als Beispiel, tragen wesentlich zur Gehirn-Durchblutung bei. Doch auch Pflaumen, Kiwis, Pfirsiche, Orangen, Kirschen und Trauben wirken sich unter anderem positiv auf das Gehirn aus.
Eier unterstützen das Erinnerungsvermögen
Wer immer einmal ein Ei zu sich nimmt, liegt in puncto effektivem Lernen gar nicht so falsch. Denn Eier sind reich an Lecithin und Vitamin B. Außerdem sind sie hervorragende Lieferanten von gesättigten Fettsäuren. Dazu kommt, dass das Eigelb einen hohen Cholin-Anteil besitzt: einen wichtigen Bestandteil der Zellen des Gehirns. Dadurch wird das Erinnerungsvermögen unterstützt.
Nüsse regen die Gehirntätigkeit an
Nicht umsonst befindet sich im sogenannten Studentenfutter eine Vielzahl an unterschiedlichen Nusssorten. Die kleinen Knabbereien sind voller Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, Antioxidantien und reich an Vitamin B6 sowie Vitamin E. Sie sorgen dafür, dass das Gehirn in Schwung bleibt, regen die Gehirntätigkeit an und haben zudem einen gewichtigen Einfluss auf die Stimmung.
Weiteres Brainfood für den Lernerfolg im Fernstudium
Neben den bereits genannten Lebensmitteln gibt es eine große Anzahl an weiterem Brainfood, dass das Lernen zwar auf unterschiedliche Weise aber dennoch sehr effektiv unterstützt. Dazu gehört unter anderem:
- Beeren
- Milchprodukte beziehungsweise kalziumreiche Nahrungsmittel
- Bohnen und Hülsenfrüchte
- Blattgemüse
- Kerne
- Fisch
- Tee
- Kräuter
- Soja
- Organische Pflanzenöle
Diese Lebensmittel werden auch Brainfood genannt, weil sie sich sehr positiv auf den Lernerfolg auswirken. Im Idealfall gehören sie, in unterschiedlichen Mischungen, zu der täglichen, gesunden und ausgewogenen Ernährung dazu. So ist es auf recht einfache Weise möglich, beim Fernstudium effektiver zu Lernen. Außerdem ist Brainfood wesentlich kostengünstiger als so manch eine Tablette, die oft kaum an die Wirkungsweise der genannten Lebensmittel herankommt. Allerdings sollte auch daran gedacht werden, dass selbst das beste und inhaltsreichste Brainfood nicht hilft, wenn zu wenig gelernt wird.
Richtiges Lernen lernen
Lernen ist nicht immer einfach, denn neben Problemen wie einer oftmals fehlenden Motivation tauchen hier auch Fragen auf, wie etwa: Wann lerne ich am besten? Wie kann ich den Lernstoff besser behalten? Sind Pausen
notwendig, wenn ich doch durchlernen kann? Doch Lernen im Fernstudium kann mit den folgenden Tipps durchaus gelernt werden.
- Ein gut koordinierter Lernplan hilft
- Wie motiviert man sich selbst?
- Der Zeitpunkt: wann man am besten lernt
- Vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis
- Lernen am Tag vor der Prüfung: ja oder nein?
- Lernpausen einlegen oder doch lieber durchlernen?
- Sport einschränken?
- Lernhilfe Eselsbrücken: hilfreich oder Zeitverschwendung?
- Nützliche Helfer: Karteikarten
- Die geeignete Lern-Umgebung
- Wichtig: ausreichend Schlaf
- Die Angst vor der Prüfung minimieren
Ein gut koordinierter Lernplan hilft
Zu Beginn des Fernstudiums sind die Teilnehmer in der Regel noch voller Enthusiasmus und beginnen sofort mit dem erstbesten Lernheft. Der Lerneifer ist zwar nichts Schlechtes, dennoch bietet es sich an, diesen etwas einzuteilen, denn das nächste Lerntief kommt bestimmt. Hier empfiehlt sich die Erstellung eines Lernplans. Dieser sollte folgende Punkte enthalten:
- Wann wird gelernt (Tage mit Uhrzeitangabe)?
- Was wird an einem Tag gelernt beziehungsweise welcher Lernstoff soll durchgegangen werden?
- Tägliche Pausen einteilen
- Wichtig: Freizeit einplanen, diese macht nicht nur den Kopf frei, sondern schafft ebenfalls das Gefühl, nicht nur für Arbeit und Fernstudium zu leben.
Dabei sollte man jede erfolgreich absolvierte Lerneinheit abhaken. Auf diese Weise sieht man, was bereits geschafft wurde und denkt nicht nur darüber nach, wie weit es noch bis zum Ende des Lehrgangs ist. Ein Lernplan, der nach und nach abgehakt wird, ist somit gleichzeitig auch eine Motivationshilfe, denn es wird auf einen Blick erkannt, dass man vorankommt. Allerdings sollte beim Erstellen des Lernplans darauf geachtet werden, dass die täglichen Lerneinheiten nicht zu „vollgestopft“ werden. Eine realistische Zeiteinteilung ist wichtig, denn sonst stellt sich schnell Unmut ein, wenn die festgesteckten und/oder gar zu hoch angesetzten Ziele nicht erreicht werden. Die Vor- und Nachteile eines Lernplans lassen sich wie folgt zusammenfassen:
| Pro | Kontra |
|---|---|
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Wie motiviert man sich selbst?
Ein Fernstudium dauert in der Regel mehrere Monate. Je nachdem, welcher Fernkurs ausgewählt wurde, kann diese Zeit kürzer oder eben auch länger andauern. Fakt ist jedoch, dass man sich während der kompletten Dauer des Fernstudiums zumeist immer wieder erneut motivieren muss, um weiterzumachen. Hier kann eine Belohnung sehr hilfreich sein. Wie die Belohnung genau ausfällt, das bleibt natürlich jedem Selbst überlassen. Zum Beispiel kann man sich für folgende „Motivatoren“ entscheiden:
- Ein neues Buch
- Ein neues Bekleidungsstück
- Kaffee trinken im Café, mit der besten Freundin
- Restaurantbesuch
- Eine etwas teurere Schokoladentafel oder Pralinenschachtel
- Ein Ausflug
Allerdings muss man hier konsequent sein, damit die Belohnung ihren Anreiz behält beziehungsweise ihre Wirkung entfaltet. Aufgrund dessen sollte die Belohnung nur dann erfolgen, wenn das Lernziel auch tatsächlich erreicht wurde,.
Tipp: Als kleine Anregung ist es auch möglich, sich zu Beginn der Lern-Einheit den Wecker zu stellen. Dieser klingelt dann, wenn das Ende des täglichen Lernens erreicht wurde. Ziel ist es, fertig zu werden, bevor sich der Wecker meldet. Diese Vorgehensweise kann zum Beispiel auch dabei helfen, um dem Trödeln vorzubeugen.
Der Zeitpunkt: wann man am besten lernt
Er ist nicht immer leicht zu finden: der Zeitpunkt, wann am besten gelernt wird. Rein vom Biorhythmus her gesehen, bringt es die Menschheit im Laufe von einem Tag auf zwei Leistungshochs. Diese treten am Vormittag sowie am späten Nachmittag ein. Somit würden sich diese Zeiten natürlich optimal zum Lernen eignen. Dem stehen normalerweise jedoch andere Tätigkeiten gegenüber, wie etwa das Arbeiten. Die meisten Teilnehmer eines Fernkurses arbeiten von morgens bis am späten Nachmittag oder abends. Dennoch muss man nicht automatisch zu Zeiten eines absoluten Lerntiefs zu Tat schreiten. Hilfreich ist es, wenn man sich aufschreibt, wann man sich persönlich motiviert, fit, konzentriert und leistungsfähig fühlt. Schließlich kann das, dem Biorhythmus zum Trotz, individuell variieren. So lernt manch einer beispielsweise am besten nachts, während ein anderer Teilnehmer sich doch lieber gleich nach der Arbeit an seine Lernhefte setzt. Wenn man den Aufschrieb einige Zeit fortführt, wird schnell die persönliche Leistungskurve sichtbar. Diese sollten dann im Idealfall zum Lernen genutzt werden. Immerhin ist es während der Phasen von hoher Konzentration wesentlich einfacher, neues Unterrichtsmaterial zu erlernen. Die Zeiten, zu denen sich ein Leistungstief bemerkbar macht, werden entweder für Pausen beziehungsweise Freizeit genutzt oder es wird etwas bereits Gelerntes wiederholt.
Vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis
Um wirklich effektiv zu lernen, ist es wichtig, nicht nur das Kurzzeit-, sondern vor allem das Langzeitgedächtnis zu nutzen Denn was sich nur im
Kurzzeitgedächtnis befindet, ist in der Regel – wie die Bezeichnung bereits andeutet – nur kurzzeitig abrufbar. Bei einem Fernkurs ist es jedoch notwendig, dass man das Gelernten nicht nur für eine kurze, sondern für eine lange Zeit behält. Aufgrund dessen sollte der Lernstoff am besten mehrmals wiederholt werden. Das kommt zwar vielen Teilnehmern zunächst etwas langweilig vor aber dafür wird auch recht schnell bemerkt, dass sich diese Arbeit lohnt. Damit der gelernte Stoff in das Langzeitgedächtnis gelangt, ist es nämlich nicht nur darauf an, wie lange man etwas lernt, sondern auch, wie oft es wiederholt wird.
Lernen am Tag vor der Prüfung: ja oder nein?
Viele Kursteilnehmer setzen sich nehmen sich am Tag vor der Prüfung hin und lernen neues beziehungsweise nicht komplett verstandenes Unterrichtsmaterial. Hiervon ist jedoch dringend abzuraten. Denn normalerweise bringt das sogenannte „Last-Minute-Lernen“ kaum mehr etwas. Im Allgemeinen wird hier von wissenschaftlicher Sicht davon ausgegangen, dass dabei das Gehirn mit einer großen Anzahl an Informationen regelrecht zugeschüttet wird. Die Folge davon: Es hat kaum die Zeit diese ganzen Details und Informationen zu verarbeiten und festzusetzen. Somit sollte man am Tag vor der Prüfung am besten wirklich mit dem Lernmaterial fertig sein. Wer jedoch zu aufgeregt ist und/oder doch noch etwas tun möchte, für denjenigen empfiehlt sich eine kurze Wiederholung des Gelernten und das Durchgehen von beispielsweise wichtigen Zahlen und Schlagwörtern oder Definitionen.
Tipp: Am Tag vor der Prüfung bietet es sich ebenfalls an, etwas zu entspannen, auszuruhen und abzuschalten, wie etwa durch das Lesen eines interessanten Buches. Das lenkt von der Nervosität ab.
Lernpausen einlegen oder doch lieber durchlernen?
Wer sich einmal hinsetzt, um zu lernen, der will zumeist viel Stoff in der gesetzten Zeit schaffen. Pausen sind oftmals schlichtweg nicht vorgesehen. So wird hier oftmals gedacht, das Pausen einem die Zeit wegnehmen, in der man doch eigentlich lernen könnte. Doch in
diesem Gedankengang liegt jedoch ein gewichtiger Fehler. Denn wenn das menschliche Gehirn stundenlang das Gleiche oder zumindest einen sehr ähnlichen Stoff lernen soll, dann schaltet es ganz automatisch irgendwann einfach ab. Es ist sozusagen „zu voll“ und kann dementsprechend keine neuen Informationen mehr aufnehmen. Deswegen sind regelmäßige Lernpausen sehr wichtig. Hier bietet es sich an, in regelmäßigen Zeitabständen eine Pause von circa zehn bis 20 Minuten einzulegen. Allerdings sollte diese Zeit nicht etwa mit Fernsehen oder Ähnlichem verbracht werden. Viel besser ist es, die Pausen für ein kleines Schläfchen zu nutzen. Auf diese Weise entspannt man sich nicht nur, sondern es wird auch gleichzeitig Kraft gesammelt.
Tipp: Wer befürchtet, dass sich das kleine Schläfchen zu einem ausgedehnten Mittagsschlaf ausweitet, der kann sich vorbeugend auch den Wecker stellen. Damit ist sicher, dass man nicht aus Versehen die nächste Lerneinheit verschläft.
Sport einschränken?
Wer viel lernt, der schränkt sich oftmals in irgendeinem oder auch in mehreren Bereichen ein, um ausreichend Zeit zum Lernen zu haben. So wird zum Beispiel auf eine sportliche Betätigung verzichtet, um sich dafür den Studienheften zu widmen. Dabei wird vergessen, dass Sport zum Lernen dazugehört. Denn durch die Bewegung baut der Körper Stresshormone ab. Doch das war noch nicht alles, denn es werden ebenfalls sogenannte „Gute-Laune-Hormone“, wie zum Beispiel Endorphine ausgeschüttet und das Gehirn wird besser durchblutet. Dadurch steigert sich die Konzentrationsfähigkeit. Außerdem wird durch den Sport der Botenstoff Dopamin in Aktion gerufen. Der Stoff koordiniert nicht nur die Bewegungen des Körpers, sondern er aktiviert auch das Arbeitsgedächtnis. Das wiederum kommt dem Lernen für das Fernstudium natürlich zur zugute. Somit sollte der Sport keinesfalls komplett von der Wochenliste gestrichen werden.
Lernhilfe Eselsbrücken: hilfreich oder Zeitverschwendung?
Die meisten kennen sie bereits aus ihrer Grundschulzeit: Eselsbrücken. Was der eine als ideale Lernmöglichkeit ansieht, ist für den anderen unter Umständen eine reine Zeitverschwendung. Dennoch sollten die Eselsbrücken nicht einfach abgetan werden. Denn wer sich eine solche Brücke baut, der setzt sich ganz automatisch auch intensiv mit dem jeweiligen Thema auseinander. Das wiederum verstärkt auf einfache Weise den Lerneffekt. Dazu kommt, dass sich in der Prüfungssituation die Eselsbrücken und somit auch die dahinterliegenden Informationen recht leicht abrufen lassen. Das gilt zum Beispiel vor allem für:
- Zahlen
- Namenslisten
- Schwierige Sachverhalte
Allerdings muss man beim Bauen von Eselsbrücken natürlich darauf aufpassen, dass der Inhalt stimmt und dass diese leicht zu merken sind.
Nützliche Helfer: Karteikarten
Ideale Helfer für das Lernen zwischendurch sind Karteikarten. Im Format eines Kartenspiels, als Beispiel, lassen sich auf der Vorderseite die unterschiedlichsten Fragen und auf der Rückseite die Antworten ablesen. So ist es einfach und schnell möglich, etwas
auswendig zu lernen, auch wenn man niemanden hat, der einen abfragt. Ob in der Bahn oder in der Wartehalle: Karteikarten sind klein, leicht transportierbar und einfach zum Lernen. Müssen beispielsweise Symbole oder Ähnliches auswendig gelernt werden, dann bietet es sich an, diese vorne auf die Karteikarten zu zeichnen und hinten folgen die jeweiligen Erklärungen. Dabei gilt generell: Bilder bleiben wesentlich besser im Gedächtnis haften als Texte. Beim Lernen mit Karteikarten haben sich auch folgende Tipps als hilfreich erwiesen:
- Für jedes Thema einen anderen Karteikarten-Stapel bilden.
- Karteikarten immer mit dem betreffenden Thema beschriften, damit nichts durcheinander kommt.
- Karteikarten nummerieren.
Die geeignete Lern-Umgebung
Zum richtigen Lernen gehört aber auch die richtige Umgebung. Im Idealfall handelt es sich hier um einen ruhigen Ort, der aufgeräumt ist und ausreichend Platz zum Lernen bietet. Ebenso sollten die notwendigen Arbeitsmaterialien griffbereit sein. Ist es beispielsweise notwendig, im Internet zu recherchieren, dann muss der Computer oder das Tablet ebenfalls in der Nähe sein. Wer Sprachaufnahmen aufnimmt, muss besonders darauf achten, dass sich keine störenden Hintergrundgeräusche einstellen, wie etwa der Lärm von der Baustelle vor dem Haus oder das Gezwitscher des eigenen Wellensittichs. Bei der Wahl der geeigneten Lern-Umgebung gilt es jedoch auch, individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen. Hier gibt es zwischen den Teilnehmern eines Fernstudiums ganz unterschiedliche Orte, an denen am liebsten gelernt wird. Dazu gehören zum Beispiel:
- Garten beziehungsweise Balkon oder Terrasse
- Sofa
- Am Schreibtisch
- In der Bibliothek
- Am Küchentisch
Generell sollten natürlich jegliche Störungen ferngehalten werden, damit ein effektives Lernen möglich ist. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass nicht dort gelernt wird, wo viel Trubel und Hektik herrschen.
Wichtig: ausreichend Schlaf
Um richtig zu lernen ist jedoch auch ausreichend Schlaf notwendig. Denn während des Schlafs gelangen die gelernten Informationen vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis. Hier ist es beispielsweise auch hilfreich, kurz vor dem Zubettgehen beziehungsweise vor dem Einschlafen noch einmal kurz das vorher Gelernte durchzusehen.
Die Angst vor der Prüfung minimieren
Um die Angst vor den Einsendeaufgaben und/oder der Abschlussprüfung zu minimieren, bietet es sich an, beispielsweise einen Familienangehörigen oder Freund zu bitten, das Gelernte abzuhören. Hilfreich ist hier zumeist auch der Online-Campus, den die meisten Fernschulen anbieten. Dort ist es möglich, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, zu diskutieren, Sachverhalte nachzufragen und sich bei Bedarf helfen zu lassen. Eine gute Vorbereitung sowie das umgesetzte richtige Lernen sind ebenfalls wertvolle Helfer gegen die Angst vor der Prüfung.










