Zeit lassen, für die Dinge die wichtig sind

Für alle Studienanfänger möchte ich heute mal einen Tipp weitergeben, der in meinen Ohren zuerst zu allgemein klang, sich aber als hervorragendes Motto erwiesen hat –  „Zeit lassen, für die Dinge die wichtig sind“. Vielleicht habt ihr schon eine Menge zum Thema Motivation und Zeitmanagement gelesen.

Dabei sind viele Tipps, die sich eigentlich gar nicht so wie beschreiben in den Alltag eines Fernstudenten einbinden lassen. Dazu sind viele Bücher so geschrieben, ihre Tipps so verklausuliert, dass man damit gar nicht klarkommen kann. Deshalb heißt der beste Tipp, den ich bislang bekommen habe, einfach nach den wichtigen Dingen zu schauen.

Zeit – kostbar, verplanbar

Zeit ist für jeden kostbar. Aber jeder, der mit einem Fernstudium begonnen hat und versucht, seine Zeit geschickt einzuplanen, merkt, wie schwer das ist. Also forscht man zuallererst nach den wirklich wichtigen Dingen!

Und das ist ein Dreiklang: In erster Linie kommt die Freizeit. Ja richtig. Plant zuerst eure Auszeit! Die Auszeiten, also Zeit für Entspannung und Hobbys, richtet sich ganz oft an an anderen Leuten aus. Man muss sich also zeitmäßig auf Bekannte einstellen. Wer jetzt neben dem Beruf noch mit einem Studium oder einer Weiterbildung beginnt, darf die Zeit für Entspannung auf gar keinen Fall vernachlässigen. Ein guter Ausgleich ist das A und O.

Der zweite wichtige Part ist das Semesterziel. Das kann man beispielsweise kurz und knapp formulieren als Klausur bestehen, Hausarbeit abgeben, Seminar erfolgreich besuchen. Wie man nun aus seinem ganzen Lernmaterialen das heraus findet, was klausurrelevant ist und für die Dauer einstudiert werden sollte, ist ein anders Thema. Dem widmen wir uns in einem anderen Beitrag.

Der dritte Teil der eingeplant werden muss ist genügend Zeit für die Familie und für Freunde zwischenzuschieben. Auch die Familie darf nicht zu kurz kommen. Familiäre Verpflichtungen können ganz schön zeitraubend sein…

Arbeit, Beruf und Geldverdienen taucht in der Liste nicht auf. Und zwar, weil wir das zumeist als Angestellter nicht selbst beeinflussen. Hierbei muss ich nicht viel planen, sondern nur reagieren.

Anders als bei der Präsenzuni muss man sich dazu wenig Zeit einplanen für feste Termine wie in etwa Vorlesungen. Stattdessen kann man sich ganz nach seinen eigenen Zeitplan richten und so das Lernpensum angleichen.

Ein Zeitplan kann daher viel folgt aussehen:

  • Regelmäßige Arbeitszeiten plus Arbeitsweg (zb. Mo-Fr 7.40-15.45)
  • Sport (Mi 17.30-19.45 Fitness, Fr 19- 21 Volleyball)
  • Hobby (Di alle 2 Wochen 20.15-21.15 Theatergruppe)
  • Kino mit Familie (1. So im Monat 15-18)
  • Brunch mit Freunden (2. So im Monat 10-15)
  • Entspanntes Faulenzen (So Abend)

Für den Zeitplan sucht man zuerst alle festen Termine – Hobby, Familie, Job. Damit findet man die guten Lücken für Blöcke, in denen man lernen kann. Zum Beispiel ergibt sich:

  • Mo, Do 17-21
  • Di alle 2 Wochen 17-21
  • Mi und Fr kleine Lücken für Wiederholungen oder zum Lesen
  • Sa ganztags nach Belieben
  • So abwechselnd 10-14.30 und 15.30-19

Die Zeitlücken zwischen Arbeit und Lernbeginn benötigt man realistischerweise, um zu essen, ein wenig Hausarbeit zu erledigen und ganz einfach den Tag von sich abzuschütteln.

Wie plant ihr eure Woche oder den Monat im Voraus?

Hier schreibt Nadine

Jahrgang 1976. Technik-Geek mit Hang zu OS X, Analog-Fotografie und Social Media. Großer Wissensdurst und die Lust am Neuen führte jetzt zu einem Fernstudium. Mein Motto: Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann (Mark Twain).

Einen Kommentar zu diesem Artikel hinterlassen: